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Renovieren beim Auszug?- Darauf ist zu achten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:10
Eine neue Wohnung, ein neues Haus, neue Einrichtung, neues Umfeld, die ersten eigenen 4 Wände…

Eine neue Wohnung, ein neues Haus, neue Einrichtung, neues Umfeld, die ersten eigenen 4 Wände… Aber da war doch noch etwas... genau die alte Wohnung oder das neue Haus muss auch noch renoviert werden. Und seien es nur die Wände, die neu tapeziert oder gestrichen werden müssen. Besonders wenn man lange in einer Immobilie gelebt hat, kann es durchaus vorkommen, dass gravierendere Mängel oder Beschädigungen entstanden sind. Dann führt nichts an einer Renovierung bzw. Instandhaltung des alten Zuhauses vorbei und z.B. Türen, Böden, Wände, jegliche Möbel und alle anderen angemieteten, benutzten Flächen müssen wieder bewohnbar gemacht werden. Was dabei zu beachten ist, wird im Folgenden erklärt.

  • Vor dem Einzug in eine neue Behausung und vor dem Unterzeichnen des Mietvertrages, sollten bereitsVereinbarungen bezüglich der späteren Renovierung beim Auszug getroffen werden.

Folgendes sollte man erledigen

  • Zieht man aus einer Immobilie aus ohne jegliche Schäden hinterlassen zu haben, kann es sein, dass nur die Wände einen neuen Anstrich benötigen.
  • Jeder Vermieter regelt das unterschiedlich.
  • So kann es sein, dass man beim Auszug nicht streichen muss, sondern der neue Mieter.
  • Dies ist meist schriftlich im Mietvertrag verfasst.
  • Bei Unsicherheit sollte man nochmals Rücksprache mit dem Vermieter halten.

Bei Mängel und Schäden

  • Hin und wieder kann es passieren, dass man beim Auszug Mängel bemerkt, die man selber nicht verursacht hat.
  • Nun muss man dem Vermieter plausibel erklären, für die Schäden nicht verantwortlich zu sein (Beläge durch plausible Aussage oder Fotodokumentation vor dem Einzug sind hierbei hilfreich).
  • Selbst verschuldete Beschädigungen müssen in der Regel vom Mieter getragen werden.
  • Dazu zählen nicht die normalen Gebrauchsspuren, die über die Jahre verursacht werden (z.B. ein Parkettboden hat natürlich nach mehreren Jahren Gebrauch- und Abnutzungserscheinungen). 
  • Müssen Schäden wieder instand gesetzt werden, sollten diese professionell ausgebessert werden.
  • Der Vermieter hat das Recht, nicht ordnungsgemäße Reparaturmaßnahmen zu erneuern und dies dem Mieter in Rechnung zu stellen.
  • Deswegen sollte man die Reparaturmaßnahmen strukturiert angehen oder gar professionelle Hilfe hinzuziehen.
  • Dies kann ein Schreiner, ein Maler/Lackierer oder ein Freund aus dem Bekanntenkreis sein, der sich damit auskennt.
  • Im Internet besteht die Möglichkeit günstigere professionelle Hilfe zu holen, doch auch da sollte man lieber seriöse Anbieter vergleichen.

Bitte beherzigen Sie diese Tipps und es steht Ihnen ein Umzug zumindest ohne Stress mit dem alten Vermieter bevor.

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