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Rigipsplatten selbst montieren? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:09
ier wird Dir erklärt, was du alles brauchst und wie du am besten vorgehst.

Du möchtest Rigipsplatten montieren? Das geht ganz einfach, wenn man ein paar Dinge beachtet. Hier wird Dir erklärt, was du alles brauchst und wie du am besten vorgehst.

  • Rigipsplatten montieren ist kein Hexenwerk und jeder mit etwas handwerklichem Geschick kann so seine Wohnung verschönern.
  • Beim Montieren darauf achten, dass keine Risse entstehen. Deshalb unbedingt einen kleinen Spalt lassen.

  • Nicht sehr viel. Du benötigst die entsprechenden Rigipsplatten und die passenden Schrauben. Außerdem Fugenspachtel zum späteren Ausfugen. Wenn du vorher eine Befestigungskonstruktion anfertigen willst, benötigst Du natürlich auch dort das entsprechende Material.
  • Das Werkzeug ist überschaubar: Akkuschrauber mit passenden Bits, ein Klingen- oder Teppichmesser, Bleistift und Lineal oder Zollstock, Wasserwaage, eine Spachtel nebst Behälter zum Anrühren der Spachtelmasse und Schleifpapier.

  1. Zuerst benötigt man ein Gerüst, an welchem die Platten später montiert werden sollen. Es empfiehlt sich eine Konstruktion aus Metallprofilen, die es in jedem gutsortierten Baumarkt gibt. Diese Metallprofile gibt es in verschiedenen Stärken für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Hat man vor, an eine Dachschräge oder eine bestehende Wand zu verkleiden, kann man auf eine aufwändige Konstruktion verzichten. Es genügen Holzlatten in entsprechendem Abstand. An diese kann man die Rigipsplatten montieren.
  2. Nachdem man die Unterkonstruktion errichtet hat, beginnt man mit dem Anbringen der Rigipsplatten. Wichtig ist, dass vor allem die erste Platte richtig ausgerichtet wird. Hier ist Sorgfalt das erste Gebot. Denn wenn die erste Platte bereits schief ist, setzt sich das fort und Du muss am Ende sehr viel schneiden. Dann geht es ans eigentliche Rigipsplatten montieren. Dafür gibt es spezielle Rigipsschrauben, die ohne Vorbohren direkt durch die Platte geschraubt werden. Unabdingbar ist da ein Akkuschrauber oder eine Bohrmaschine mit Schraubaufsatz. Die Schrauben sollten so tief eingeschraubt werden, dass sie keinesfalls überstehen.
  3. Dann wird die nächste Platte angesetzt und verschraubt. Ein kleiner Spalt von wenigen Millimetern sollte zwischen den Platten bleiben, damit später keine Risse entstehen, wenn die Wand arbeitet. Wenn eine Platte geschnitten werden muss, so macht man das mit einem Klingenmesser. Dazu wird die Schnittstelle angeritzt und die Platte dann einfach über eine Kante gebrochen. Die hintere Pappschicht wird dann mit dem Messer durchtrennt.
  4. Wenn alle Platten montiert sind, müssen noch die Schrauben und die Anschlusskanten verspachtelt werden. Vorher mit einer langen Latte prüfen, ob die Wand auch gerade ist und keine Platte oder Schraube mehr vorsteht. Alle Fugen und Löcher werden mit Fugenspachtel ausgefüllt und abgezogen. Dann muss das Ganze trocknen.
  5. Jetzt kommt die Nacharbeit. Unebenheiten, die durch das Spachteln entstanden sind, werden mit feinem Schleifpapier beseitigt. Jetzt ist die Wand fertig und kann tapeziert, gefliest oder gestrichen werden.

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