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So hoch sind die Abrisskosten für ein Einfamilienhaus

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Wenn es darum geht, sich ein eigenes Heim aufzubauen,...

Wenn es darum geht, sich ein eigenes Heim aufzubauen, scheuen sehr viele Menschen vor den hohen Kosten zurück. Das hat in der Regel meist damit zu tun, dass zunächst ein entsprechendes Baugrundstück vorhanden sein sollte, welches obendrein auch noch voll erschlossen werden muss. Allein diese Erschließung kann unter Umständen schon eine Menge Geld verschlingen.

 

Eine günstige Alternative, ein Haus zu bauen

Viele Menschen kommen auf die Idee, sich ein fertiges Haus zu kaufen. Bei der Suche nach einem Schnäppchen geraten die Hauskäufer schnell an alte Bauwerke, die von Grund auf renoviert werden müssen.

Dabei sind die Kosten für die Renovierung nicht unerheblich. Das gilt erst recht dann, wenn es zu einem kompletten Umbau bei einem Einfamilienhaus kommt. Da kann es oft günstiger sein, wenn das Haus abgerissen und wieder neu aufgebaut wird. Doch wie hoch sind eigentlich die Kosten für einen Abriss?

 

Gut geplant schafft Raum für Ersparnisse

Will man diese Frage richtig beantworten, dann müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die in die Kalkulation einfließen. So sollte in jedem Fall ein Gutachten erstellt werden, bevor mit dem Abriss begonnen wird. Für die korrekte Berechnung sind unter anderem Angaben notwendig, ob bei der verwendeten Bausubstanz eventuell Sondermüll anfällt.

Ist zum Beispiel Asbest mit verbaut worden, so kann die Entsorgung dieses Stoffes erhebliche Kosten verursachen. Einen großen Teil der Kosten für den Abriss eines Einfamilienhauses nehmen Arbeiten in Beschlag, die der Hausbesitzer durchaus auch selbst durchführen kann.

Dazu zählt unter anderem die komplette Beräumung des Hauses. Auch das sogenannte Entkernen nimmt nicht nur Zeit in Anspruch, die Kosten hierfür sind ebenfalls nicht unerheblich. Doch auch hierbei kann ein geschickter Handwerker mit den entsprechenden Werkzeugen vieles in Eigenregie erledigen und damit die Kosten senken.

 

Überschaubare Kosten

Wenn die Berechnung der Abrisskosten korrekt durchgeführt werden soll, dann gehören die Kosten für die Planung bereits dazu. Hierunter fällt zum Beispiel das Gutachten, welches sich mit der Bausubstanz und den damit verbundenen Arbeiten auseinandersetzt. In diese Planung sollten in jedem Fall auch schon die Kosten für die Entsorgung eingerechnet werden.

Diese Kosten sind in der Höhe davon abhängig, ob Sondermüll anfällt oder nicht. Für den eigentlichen Abriss sollte ebenfalls Vorarbeit geleistet werden. So ist die barrierefreie Zufahrt zum Gebäude nicht nur hilfreich, sondern auch Kosten dämpfend.

Schließlich wird hier in der Regel „schweres Gerät“ benötigt. Sollen die Abrisskosten für ein Einfamilienhaus genau beziffert werden, so liegen diese, je nach Größe des Hauses, innerhalb einer Spanne von 10.000 bis 25.000,-- €.

Einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtsumme haben die Eigenleistungen in diesem Bereich und natürlich auch anfallenden Arbeiten. Hin und wieder kommt es vor, dass für den Abriss spezielle Vorkehrungen getroffen werden müssen, um eventuell Nachbargebäude abzusichern.

Solche Arbeiten können sehr preisintensiv sein, je nachdem, was zu tun ist. Ist der Abriss erfolgt, kann mit dem Neubau begonnen werden, denn ein voll erschlossenes Baugrundstück liegt nun bereits vor.

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