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Sonnenstunden: Photovoltaik in Österreich sinnvoll?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Die installierte Photovoltaik-Leistung hat sich in Österreich in den letzten Jahren mehr als verdreifacht.
Und damit noch nicht genug: Auch in diesem Jahr erwarten Experten einen erneuten Anstieg des anteiligen Solarstroms. Der erwartete Rekordzubau sollte doch Grund genug sein, um Zweifelnden die Entscheidung für den Bau einer Photovoltaik-Anlage abzunehmen. Immer wieder stellt sich nämlich die Frage, ob sich der Bau einer Photovoltaik-Anlage in Österreich überhaupt lohne.

Deshalb lohnt sich die Investition in Photovoltaik

  • Großes Energiesparpotenzial (Senkung der Stromkosten).
  • Garantierte staatliche Tarife für die Einspeisung.
  • Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle – Schonung der fossilen Energiestoffe.
  • Wertsteigerung der eigenen Immobilie durch eine Photovoltaik-Anlage.
  • Neue Technik der Anlagen gilt als wartungsarm und wenig anfällig für Störungen.
  • Begünstigte Gebiete, wie das Waldviertel, können auf über 2000 Sonnenstunden pro Jahr kommen.

Die eigene Photovoltaik-Anlage – Vorteile einer umweltbewussten Investion

Die Aufklärung und das Angebot sind so vielseitig wie noch nie zuvor. Es führt dazu, dass sich immer mehr Bürger für eine eigene Photovoltaik-Anlage entscheiden: Insgesamt überwiegen die Vorteile und auch die Finanzierung ist für den Mittelstand ohne größere Einbußen plan- und durchführbar geworden. Die wesentlichen Gründe, die für die Anschaffung eines eigenen Sonnenkraftwerkes sprechen, sind vielschichtig: Neben der Unterstützung einer nachhaltigen Energiepolitik, die die knappen fossilen Ressourcen schont, trägt die Sonne als unerschöpfliche Energiequelle dazu bei, dass ein jeder seine Energiekosten durch eine eigene Photovoltaik-Anlage maßgeblich und auf Dauer reduzieren kann. 

Störungen gehören zu den Ausnahmen und auch der Wartungsaufwand ist bei den neuen Anlagen sehr gering. Wichtig ist vor allem eine kompetente Beratung, die den Kunden Antworten auf alle anfallenden Fragen gibt. Nur so kann sich ein jeder sicher sein, dass es sich bei einer Photovoltaik-Anlage um eine sichere und wertsteigernde Investition fürs Leben handelt. Übrigens: Auch der Wert der eigenen Immobilie wird durch den Zubau einer Photovoltaik-Anlage nicht unwesentlich gesteigert. 

Energiekosten senken durch Eigenstrom aus Sonnenenergie

Das Einsparpotenzial ist enorm: Um den durchschnittlichen Energiebedarf eines Haushaltes zu 30 Prozent zu decken, sind im Idealfall – abhängig von der Ausrichtung der Solareinheiten – nicht einmal 30 Quadratmeter Dachfläche erforderlich. Bereits eine Fläche von 7 Quadratmeter liefert jährlich fast 1000 kWh Strom. Die eigene Produktion des Stroms verringert die Menge des genutzten externen Stroms merklich. Überschüssig produzierter Strom kann zudem in das Stromnetz eingespeist werden. Dieser wird dann zu attraktiven und fest garantierten Tarifen vergütet. Die neuen Photovoltaik-Techniken gelten als sehr zuverlässig. 

Photovoltaik in Österreich – Die Entwicklung spricht für sich 

In kaum einem anderen Land hat sich der Anteil von Solar- und Ökostrom so entwickelt wie in Österreich. Auch für die Zukunft wird dem Solarstrom ein besonders großes Potential zugesprochen. Dies belegen die Berichte und Prognosen der österreichischen Regulierungsbehörde E-Control eindeutig: Die Anzahl der installierten Anlagen ist im Jahre 2012 von 6252 auf insgesamt über 11.000 angestiegen. Die Gesamtleistung, die durch die Anlagen erzielt wird, habe sich somit mehr als verdreifacht. Der größte Anteil des Solastroms kommt – wie der E-Control Vorsitzende Graf mitteilte - aus Ober- und Niederösterreich sowie aus der Steiermark. 

Einsparpotential macht Solarstrom besonders attraktiv

Dass die Photovoltaik in Österreich immer beliebter und von immer mehr Bürgern als Option für eine Geldanlage gewählt wird, liegt nicht etwa darin begründet, dass mit einer Zunahme der Sonnenscheindauer zu rechnen wäre. Fragen von Interessierten beziehen sich häufig auf die Sonnenstunden. Photovoltaik und seine Relevanz sind unter den aktuellen Förderbedingungen aber nur bedingt abhängig von den Sonnenstunden. Photovoltaik: Das ist ist nicht nur saubere Energie, sondern eine zukunftsorientierte Investition. Vor allem die sowohl von Grund auf verbesserte und sogar günstiger gewordene Solartechnik als auch die staatlich garantierten Fördersummen, die sich in den garantierten und beständigen Einspeisetarifen für Ökostrom widerspiegeln, sind es, die eine Investition in eine Photovoltaik-Anlage wirklich attraktiv machen. Allein im vergangenen Jahr ist die ausbezahlte Summe für das Einspeisen von Strom um fast 75 Millionen Euro von 582 Millionen auf 657 Millionen Euro angestiegen. Dass diese Entwicklung auch in Zukunft Bestand hat, gilt als sehr sicher. Der Grund liegt in den verhältnismäßig günstigen Marktpreisen für Strom in Österreich, die die Menge des eingespeisten Stroms nach oben treiben.

 

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