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Strom sparen beim Waschen von Kleidung? - Einige Infos

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:21
Strom Sparen beim Waschen von Kleidung geht mit einigen Tipps ganz einfach.

Strom sparen beim Waschen von Kleidung geht mit einigen Tipps ganz einfach. Eine wichtige Voraussetzung ist eine moderne Waschmaschine. Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse verbrauchen durch moderne Technik deutlich weniger Strom als ältere Geräte und kommen auch mit weniger Wasser aus. Noch mehr Einsparpotenzial besteht in der größeren Füllmenge. Dadurch muss die Waschmaschine seltener angestellt werden.

Wäsche waschen ohne Waschmaschine:

  • Früher, vor der Erfindung der Waschmaschine, war Wäsche waschen ein richtiger Knochenjob. Die Schmutzwäsche wurde zuvor im Waschbottich eingeweicht. Das heiße Wasser für die Hauptwäsche musste erst erhitzt werden. Unter Aufbietung körperlicher Kräfte wurde dieses dann in den Waschzuber geschüttet.
  • Die Schmutzwäsche wurde per Hand und mit dem Waschbrett so lange bearbeitet, bis sie sauber war. In verschiedenen Waschwannen wurde die Lauge dann aus der Wäsche gespült. Auch das Auswringen war körperlich anstrengend.
  • In ländlichen Gegenden wurde die weiße Wäsche danach zum Bleichen auf der Wiese ausgebreitet. Hier musst zusätzlich noch darauf geachtet werden, dass kein Tier über die frische Wäsche lief. Die Erfindung der Waschmaschine war besonders Frauen eine große Erleichterung.

Waschen von Kleidung - So geht's energieeffizient

  1. Um Strom zu sparen beim Waschen von Kleidung muss die Wäsche zuvor nach Farben sortiert werden. Früher wurde die Wäsche zusätzlich nach Waschtemperatur sortiert. Das musst Du heute nicht mehr tun, denn Schmutzwäsche wird schon bei 40 Grad sauber. Sehr verschmutzte und sehr empfindliche Textilien sollten aber trotzdem aussortiert und extra gewaschen werden.
  2. Nun kannst Du die sortierte Wäsche in die Waschmaschine füllen. Reißverschlüsse an Jacken werden geschlossen, Papiertaschentücher und sonstige Tascheninhalte ausgeleert. Strom sparen beim Waschen von Kleidung funktioniert nur mit einer voll beladenen Waschmaschine. 
  3. Nun wählst Du das Waschprogramm aus. Strom sparen beim Waschen von Kleidung kann schon in der Absenkung der Waschtemperatur erreicht werden. Moderne Waschpulver reinigen Schmutzwäsche schon bei 40 Grad. Handtücher Bett- oder Babywäsche solltest Du allerdings bei 60 Grad waschen. Bei dieser Temperatur werden Bakterien abgetötet
  4. Nun musst Du das Waschpulver in die dafür vorgesehene Kammer füllen. Verwendest Du zusätzlich Wasserenthärter, kannst Du die Waschmittelmenge für weiches Wasser dosieren. Damit kannst Du nicht nur Strom sparen beim Waschen von Kleidung, sondern Du sparst auch Waschpulver. 
  5. Eventuell kannst Du die Schleuderdrehzahl selbst auswählen. Wird die Wäsche im Trockner getrocknet, dann sind 1400 Umdrehungen ausreichend. Die Trockenzeit verkürzt sich dadurch. Für alle anderen Programme kannst Du die Vorschläge der Waschmaschine übernehmen. 
  6. Nun drückst Du den Startknopf und die Maschine erledigt die Arbeit für Dich. Wie praktisch!

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