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Was kostet betreutes Wohnen in Österreich?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Betreutes Wohnen wird sowohl für junge Menschen, als auch für Senioren angeboten.
Einrichtungen, in den Menschen, zwar selbständig wohnen können aber dennoch die Möglichkeit haben auf Pflege- und Hilfspersonal zurückgreifen zu können, werden in Österreich sowohl privat als auch öffentlich angeboten. Die Kosten sind dabei immer unterschiedlich und hängen von verschiedenen Faktoren ab. 

Wohnheim, Altenheim oder Pflege in den eigenen vier Wänden?

Je nachdem, wo man zu Hause ist, sprich wo man ein neues, betreutes, Zuhause sucht gibt es unterschiedliche Einrichtungen, als Beispiel möchte ich hier eine betreute Wohnanlage in Linz anführen. Unter dem Link kannst Du Dir einen Überblick über die dort anfallenden Kosten machen. Es muss aber nicht jeder Bewohner zwingend denselben Mietpreis bezahlen, je nach Pflegebedarf und Einkommen gibt es Unterstützungsgelder vom Land bzw. Bund. Dies ist ein sehr weitreichendes Thema und auch in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt. Untenstehend weiterführende Links zu den entsprechenden, aktuellen Förderungsmöglichkeiten bzw. -richtlinien der verschiedenen Bundesländer:

Betreutes Wohnen mit Pflege in Österreich

Abgesehen von den Wohnheimen wird in Österreich auch immer häufiger die 24-Stunden Pflege in den eigenen vier Wänden in Anspruch genommen. Wobei neben den offiziellen Organisationen (Volkshilfe, Hilfswerk, Caritas, etc.) auch immer mehr selbstständige Pflegerinnen, beispielsweise aus der Slowakei oder aus Tschechien hier in Österreich Ihre Pflegedienste anbieten. Die Kosten für die Pflege zu Hause variiert zwischen ca. € 2.200,- bis ca € 3.500,-. Auch für diese Form vom betreuten Wohnen ist es möglich Pflegegeld und Unterstützung zu beantragen. 

Abschließend möchte ich hier anmerken, dass es in Österreich eine Vielzahl an Möglichkeiten des betreuten Wohnens gibt. Leider ist es aber nicht für alle Menschen gleichermaßen möglich, denn Senioren mit Mindestpension können sich auch in der höchsten Pflegestufe, zum Beispiel, die 24-Stunden Pflege zu Hause, nicht leisten. Dies weiß ich leider aus eigener Erfahrung und wenn man dann in ein Senioren - bzw. Altersheim muss, dann werden, schlimmsten Falls, auch die Kinder der Betroffenen zur Kasse gebeten. Wie schon erwähnt, genaue Zahlen kann ich hier nicht anführen, da dies für jeden Einzelnen unterschiedlich ausfällt.

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