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Was kostet Dachdecken? - Die Kosten richtig kalkulieren

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:57
Vorgehensweise zum Kalkulieren einer Dacheindeckung.

Das Decken eines Daches ist eine heikle Angelegenheit: Die Arbeit soll jedenfalls makellos ausgeführt werden, aber gleichzeitig keine zu hohen Kosten verursachen.

  • Je nach handwerklichen Fähigkeiten bzw. Know-How stellt sich immer die Frage: Selber machen, oder eine externe Firma beauftragen?
  • Fakt ist: Üblicherweise sind bei diesen Unternehmen Fachmänner/Fachfrauen angestellt, welche großartige Arbeit leisten.

Wichtige Faktoren bei der Kalkulation einer Eindeckung sind:

  • Standort
  • Welche Art der Eindeckung (Material)
  • Unterkonstruktion
  • Dämmung
  • Dachwinkel
  • Gerüst erforderlich?
  • Basiswissen über die Materie

Unabhängig vom zu verwendeten Material geht man bei der Kalkulation folgendermassen vor:

  1. Die Quadratmeterzahl der Dachfläche mal den Preis für Dachziegel oder sonstiges, Quadratmeterzahl mal Unterspannfolienpreis.
  2. Quadratmeterzahl mal Materialpreis für Dämmung - Abstand der Lattung ist abhängig von der zu verwendeten Eindeckung und auch dementsprechend zu berechnen. Gerüstkosten müssen meist extra mit der Firma ausgehandelt werden und sind abhängig vom Standort.
  3. Genaue Berechnungsformel ist also nicht so pauschal möglich, nur als Orientierungshilfe.

Berechnen kann man einfach nach Schema:

  1. Eindeckung geneigter Dächer einschließlich Vorarbeiten, Betondachsteine oder Tonziegel je m² 50-57 Euro.
  2. Wärmedämmung im Dach - zwischen Sparren/Gipskarton je m² (80-90 Euro).
  3. Dachrinnen aus Zinkblech je Laufmeter 40 Euro.
  4. Dachrinnen aus Kupfer je Laufmeter 60 Euro

 

Genaue Berechnung auf tagesaktuellen Werten inkl. Beschreibung findet man zum Beispiel auf dieser Website.

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