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Wie entsteht Hausstaub und was kann man dagegen tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Hausstaub ist die Bezeichnung für die Ansammlung von sehr kleinen festen Teilchen.

Hausstaub ist die Bezeichnung für die Ansammlung von sehr kleinen festen Teilchen, welche insbesondere in der Luft, jedoch auch in anderen Gasen herumgewirbelt werden, und auf diese Weise längere Zeit in der Luft getragen werden. Staub wird je nach Notwendigkeit nach der Staubart und der Partikelgröße unterteilt. Zusätzlich gibt es organische Stäube, zum Beispiel Bakterien, Pilzsporen, Blütenpollen, und anorganische Stäube, wie Mineralfasern und Gesteinsstaub. Hausstaub ist eine Form des Staubs, welche sich aus organischen und anorganischen Stäuben zusammensetzt.

 

Staub kann grundsätzlich auf unterschiedliche Art und Weise entstehen:

Bei der mechanischen Bearbeitung von Stoffen, vorzugsweise von Feststoffen, werden kleinste Partikel an die Luft abgegeben (z.B. Zerkleinern, Abreiben und Oberflächenbearbeitung).
Durch die physikalischen Einflüsse auf Feststoffe wie Erosion werden feinste Teilchen an die Luft abgegeben, welche zeitweise in der Luft schweben und sich letztlich irgendwo ablagern.

  • Staub kann sich verschieden auf die Menschen und ihre Umgebung auswirken. Er kann sich über die Atemwege des Menschen in der Lunge festsetzen. 
  • Durch Bestandteile wie Vanadium, Blei, Beryllium und Quecksilber wird das Krebsrisiko des Menschen erhöht. Grundsätzlich erhöht Staub die Gefahr einer Erkrankung der Atmungsorgane und fördert das Entstehen von Allergien. 
  • Folglich kann er zu Asthma, Bronchitis, Lungenkrebs und Lungenfibrose führen.

Verbrennung:

  1. Mit Hilfe eines elektrisch erhitzen Keramikkerns mit einer Temperatur von circa 300° Celcius mit Kanälen wird die Luft durchgehend bewegt. 
  2. Durch dieses Prinzip werden die organischen Bestandteile des Staubes verbrannt und in Kohlenstoffdioxid umgewandelt. 
  3. Die Zikulation der Luft wird also thermisch beeinflusst. Vorteilhaft ist hierbei, dass das Verfahren vollkommen geräuschlos abläuft und kein Filterwechsel oder sonstiges stattfinden muss, da keine Filter existieren. 
  4. Durch das Erhitzen wird der Staub verbrannt, und es bleiben keine Überreste. Zusätzlich ist die benötigte Energie sehr gering, ungefähr 50 Watt für ein Zimmer mit 30 Quadratmetern. 


Filterung:

  1. Durch einen Filter wird die betroffene Luft bewegt, wobei der Staub von der Luft getrennt wird. 
  2. Je nach Filtertyp und Filteranlage ist der Geräuschpegel relativ hoch und der Filter muss regelmäßig gewechselt werden. 


Ionisierung:

  1. Die Luft wird durch einen Ionisator ionisiert, hierdurch lagern sich die Staubpartikel gezielt an einer geerdeten Fläche ab und verteilen sich nicht im gesamten Raum.

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