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Wie findet man eine gute Haushaltshilfe?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Jeder kann nachvollziehen, dass nach einem langen Arbeitstag die Erledigung des Haushalts oft...

Jeder kann nachvollziehen, dass nach einem langen Arbeitstag die Erledigung des Haushalts oft eine müßige Angelegenheit ist. Eigentlich möchte man sich erholen, aber Staub und unerledigte Wäsche machen ein schlechtes Gewissen. Da bietet sich eine Haushaltshilfe an. Doch wie findet man eine gute Haushaltshilfe.

  1. Eine Variante sind Arbeitsvermittlungen. Dort wurden Haushaltshilfen bereits durch Gespräche, Lebensläufe und Zeugnisse geprüft. Bei dieser Art der Nutzung einer Haushaltshilfe ist die Sicherheit gegeben, dass die eingesetzte Kraft auch registriert und versichert ist. 
  2. Hierbei geht man ein geringeres Risiko ein, da es leider auch genügend schwarze Schafe gibt, die mitunter lediglich Wohnungen ausspionieren wollen, um später Diebstähle zu begehen. 
  3. Aber nicht jeder private Anbieter ist auch ein Dieb, daher gibt es auch andere Möglichkeiten, wie z.B. das Inserieren im Internet, einer Tageszeitung oder an Informationstafeln im Supermarkt, wenn nicht sogar eine Empfehlung durch Bekannte in Erwägung gezogen werden kann - dies wäre die beste und sicherste Variante. 
  4. Der Vorteil am Inserieren ist, dass sich sich bewerbende Haushaltshilfen persönlich vorstellen. Man hat sofort den Kontakt, entweder per Telefon oder durch persönliches Vorsprechen und ist nicht auf Wartezeiten durch Vermittlung einer Agentur angewiesen. 
  5. Da auch die Sympathie zwischen den Parteien eine große Rolle spielt, ist dem persönlichen Gespräch der Vorrang zu geben. Beim Gespräch werden die Erwartungen des Auftraggebers von Angesicht zu Angesicht dargestellt, Anforderungen und Zeitrahmen abgesteckt. 
  6. Die Utensilien für die Reinigung etc. werden meist vom Auftraggeber gestellt. 
  7. Eine Haushaltshilfe sollte zuverlässig, diskret, gründlich und vor allem vertrauenswürdig sein. Ein Probetag in Anwesenheit des Auftraggebers ist möglich; dabei kann der Auftraggeber nachvollziehen, ob die Haushaltshilfe alles sieht, was erledigt werden soll. 
  8. Kleine Tricks sind dabei durchaus legitim. So kann man z.B. in der Küche Krümel hinter den Mülleimer kehren und später kontrollieren, ob sie beseitigt wurden. Im sauberen Bad kann man einige Haare unter die Toilette fallen lassen, so sieht man, ob die Haushaltshilfe dort gewischt hat. Auch Dekoration auf einer Anrichte zeigt, ob diese angehoben wurde oder lediglich drum herum gewischt wurde. Auch können Münzen an verschiedenen Stellen platziert werden um festzustellen ob diese auch ordnungsgemäß zurückgelassen werden. 
  9. Ratsam ist, dass auch an den darauffolgenden Tagen der Arbeitgeber anwesend ist, um die Haushaltshilfe besser kennenzulernen. 
  10. Nachdem sich der Auftraggeber ein Bild gemacht hat und mit der Haushaltshilfe zufrieden ist, wird der Arbeitsvertrag abgeschlossen. 
  11. Der Auftraggeber muss die Haushaltshilfe anmelden und versichern. Die Haushaltshilfe ist somit vertraglich abgesichert und für den Auftraggeber steuerlich absetzbar. 
  12. Nach Zustandekommen eines Vertrages und erfolgreich absolviertem Probetag kommt es dann zur Schlüsselübergabe, wenn der Arbeitgebern auswärts ist. 
  13. Das ist meist der Regelfall. Sind beide Seiten zufrieden, steht einer dauerhaften Verbindung nichts mehr im Wege.

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