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Wie füllt man Löcher in der Wand?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Man zieht in eine neuen Wohnung und in den Wänden befinden sich zahlreiche unschöne Dübellöcher...

Wer kennt es nicht das Problem: Man zieht in eine neuen Wohnung und in den Wänden befinden sich zahlreiche unschöne Dübellöcher verschiedenster Größen. Ein Bild darüber hängen ist nur einen Lösung, doch vor allem vor dem Anbringen neuer Wandbeläge wie Tapeten oder Putz empfiehlt es sich, Löcher zunächst zu verschließen. Doch wie lassen sich diese möglichst einfach und bequem beseitigen? Abhängig von der Größe des jeweiligen Lochs, bieten sich hier verschiedene Möglichkeiten.

  • Stark saugende Oberflächen müssen zunächst mit Tiefengrund vorbehandelt werden
  • Poröse Wände tragen die Füllmasse oft nicht
  • Spachtelmasse, welche selbst angerührt werden muss, sollte eine möglichst optimale Konsistenz haben
  • Die aufgetragene Masse muss mit einem Spachtel sehr glatt gestrichen werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Unebenheiten beispielsweise unter Tapeten sichtbar werden

  • Spachtel
  • Tiefengrund bei stark saugenden Oberflächen
  • Vorbereitete Paste aus dem Baumarkt oder
  • Spachtelmasse in Pulverform und Wasser
  • Gefäß für Spachtelmasse
  • Schleifpapier und Schleifblock

  1. Zunächst gilt es die Wand optimal vorzubereiten. Dazu wird die Wand gereinigt und, falls notwendig, mit Tiefengrund behandelt.
  2. Nun muss abgewartet werden, bis die Wand trocken ist. Dies ist in der Regel nach etwa einem Tag der Fall.
  3. Für kleine Löcher eignet sich vorbereitete Spachtelmasse aus dem Baumarkt. Diese kann direkt aus der Tube in das Loch oder auf einen Spachtel gedrückt werden.
  4. Für größere Löcher kommt eher Spachtelmasse in pulverform in Frage, da diese in größeren Mengen hergestellt werden und in ihrer Konsistenz angepasst werden kann. Diese wird einfach nach Anleitung mit Wasser angerührt und kann nun in das Loch eingebracht werden.
  5. Um ein besonders glattes Ergebnis zu erzielen, wird die aufgebrachte Spachtelmasse mit einem speziellen Spachtel möglichst glatt gestrichen.
  6. Nach dem Trocknen kann das Ergebnis mit einem Schleifpapier, am besten auf einem Schleifblock angebracht, noch einmal nachgeglättet werden.

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