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Wie spart man an Heizkosten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Die Höhe der Heizkosten hängt von mehreren Faktoren ab: Der Wärmedämmung des Hauses etc...

Die Höhe der Heizkosten hängt von mehreren Faktoren ab: Der Wärmedämmung des Hauses, dem Preis für Gas, Öl oder Strom und nicht zuletzt dem Heizverhalten eines jeden.

  1. Die Raumtemperatur um 1 °C zu senken bringt schon deutliche Einsparungen. Es ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, ob die Raumtemperatur mit 20 oder 21 °C nicht auch ausreicht und die Bewohner, wenn ihnen zu kalt ist, einen Pullover anziehen statt sich im Winter im T-Shirt in der Wohnung zu bewegen.
  2. Eine Temperatur von 18 °C reicht in alle Räumen, die nicht permanent genutzt werden, und im Schlafzimmer völlig aus.
  3. Es sollte nicht vergessen werden, die Heizung runter zu drehen, wenn das Haus verlassen wird.
  4. Es ist effektiver und sparsamer täglich mehrmals die Fenster zum Lüften weit aufzumachen anstatt sie die ganze Zeit gekippt zu haben. Bei gekippten Fenstern geht eine Menge Wärme verloren. 
  5. Heizungen sollten regelmäßig entlüftet werden, da sonst die Heizleistung geringer wird, denn Luft gibt weniger Wärme als Wasser an die Umgebung ab.
  6. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Heizkörper nicht mit Möbeln zugestellt oder verkleidet sind, damit sich die Wärme ungehindert im Raum ausbreiten kann.
  7. Wer hat, sollte seinen Kamin oder Holzofen im Winter regelmäßig nutzen. Neben der „schöneren“ Wärme, die ein Holzfeuer nun mal erzeugt, ist Holz als Brennstoff auch billiger. Das Brennholz kann entweder fertig gekauft oder im Wald selbst geschlagen und auf die richtige Länge verarbeitet werden.
  8. Mieter sowie Hausbesitzer können teilweise große Einsparungen bei den Heizkosten machen, wenn sie die Preise der Gas-, Öl- oder Stromanbieter vergleichen, je nachdem welche Art Heizung sie haben. Ein Wechsel z.B. bei Gas und Strom ist heute schon mit wenigen Klicks im Internet ganz bequem möglich.
  9. Nachts sollten vorhandene Rollläden heruntergelassen und Vorhänge zugezogen werden, weil so weniger Wärme über die Fenster verloren geht, die meistens die wärmetechnische Schwachstelle einer Wohnung oder eines Hauses sind.
  10. Ritzen an Fenstern und Türen sollten auf jeden Fall abgedichtet werden, da sie sonst sehr unangenehme Zugluft verursachen. Zum Test wird oft eine brennende Kerze vor Türen und Fenster gestellt. Wenn sich die Flamme nicht mehr bewegt, ist alles dicht.
  11. Warme Luft steigt nach oben, da ist es natürlich schlecht, dass die Menschen auf dem Boden leben. Mit einem Deckenventilator kann die warme Luft günstig im Raum verteilt werden, wenn auch hier auf den Stromverbrauch geachtet wird.

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