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Wie spart man Elektrizitätskosten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
In der heutigen Zeit ist der Haushaltsetat oft knapp bemessen. Familien müssen und wollen sparen.

In der heutigen Zeit ist der Haushaltsetat oft knapp bemessen. Familien müssen und wollen sparen. Mit gezielten Maßnahmen zur Reduzierung von Elektrizitätskosten kann man nicht nur dauerhaft einige Euros einsparen, sondern darüber hinaus auch die Umwelt und das Klima schützen. Die Kraftwerke müssen weniger Leistung bringen und entsprechend reduzierte Energie erarbeiten.

Quick Tipps

  • Stand-by Geräte ausschalten oder Netzstecker ziehen.
  • Energiesparlampen verwenden.
  • Waschmaschinen voll beladen und auf minimaler Temperatur waschen; Trocknerzeiten verkürzen.
  • Neue elektrische Geräte nach Energieeffizienz anschaffen; Energieprüfgerät einsetzen.
  • Elektrische Heizung energiesparend einstellen; Nachtabsenkung berücksichtigen.

Einige Energiespartipps

  1. Viele elektrische Geräte, wie Fernseher, HiFi-Anlagen und DVD-Player sind mit Stand-by-Leuchten ausgestattet. Die Geräte befinden sich nach dem Ausschalten in einem Bereitschaftsmodus. Im Stand-by-Betrieb kann man das Gerät bequemerweise per Fernbedienung wieder in Betrieb nehmen. 
  2. Trotzdem verbraucht das Gerät im Stand-by-Betrieb Strom. Schalten Sie also nach Benutzung das jeweilige Gerät komplett aus. Ist dies nicht möglich, können Sie es durch Ziehen des Steckers von der Stromversorgung trennen.
  3. Ein wichtiger Faktor beim Sparen von Elektrizitätskosten ist die Beleuchtung. Wechseln Sie Ihre Glühbirnen aus und verwenden statt dessen Energiesparlampen. Zwischenzeitlich sind im Handel umfangreiche Varianten von Energiesparlamen erhältlich, beispielsweise auch für kleine Tischlampen. Vergessen Sie hierbei nicht die Lampen, die Sie gerne dauerhaft brennen lassen. Dies sind oft Lampen an der Dunstabzugshaube, Nachtlichter im Kinderzimmer oder Lampen auf Fensterbänken, die zu Dekorationszwecken leuchten. 
  4. Als große Stromfresser sind Waschmaschinen und Trockner bekannt. Achten Sie auf die volle Füllmenge Ihrer Waschmaschine. So sparen Sie wöchentlich die eine oder andere Waschmaschinenladung. Auch benötigen Sie bei den heutigen Waschmitteln keine hohen Temperaturen mehr, sodass Sie getrost auch die bisherige 60-Grad-Wäsche mit der 40-Grad-Wäsche kombinieren können und Energie sparen. Wenn Sie auf Ihren Trockner nicht verzichten möchten und können, sollten Sie Ihre Wäsche zunächst einmal aufhängen und vortrocknen. Über Nacht vorgetrocknete Wäsche muss nicht für die volle Dauer in den Trockner. 
  5. Bei Anschaffung eines neuen elektrischen Geräts sollten Sie Ihr Hauptaugenmerk auf den Stromverbrauch und die Energieklasse legen. Das neue Gerät sollte viel weniger Energie benötigen, als Ihr altes. 
  6. Um den Stromverbrauch Ihrer Geräte zu überprüfen, hält der Handel günstig Geräte bereit, die zwischen Steckdose und Anschlusskabel angeschlossen werden können. Mit diesen Messgeräten können Sie die "Stromfresser" in Ihrem Haushalt entlarven und, wenn möglich, ersetzen.
  7. Wenn Ihr Haushalt über eine elektrische Heizung verfügt, sollten Sie die richtigen Einstellungsparameter herausfinden. Nachts kann die Heizungsleistung herabgesenkt werden. Bei guter Isolierung des Hauses ist es sogar noch angenehm, wenn die Heizung in der Nacht nicht läuft. Im Auge behalten sollten Sie jedoch den Energieverbrauch der Heizung, der zur kompletten Aufheizung wieder aufgewandt werden muss. Meist ist es auch nicht unangenehm, wenn die Raumtemperatur in weniger genutzten Räumen um 1 bis 2 Grad herabgesetzt wird. Der positive Nebeneffekt ist jedoch eine Einsparung von Energie.

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