Foto: Shutterstock.com

Wie spart man Energiekosten durch bessere Hausisolation?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Die eigene Hausfassade zu dämmen ist besonders sinvoll um steigende Energiekosten zu veringern.

Die eigene Hausfassade zu dämmen ist besonders in Bezug auf die aktuell immer höher steigenden Energiekosten sinnvoll. Ist die hierfür benötigte Zeit, sowie das entsprechende handwerkliche Geschick vorhanden, kann dies in Eigenleistung vorgenommen werden. Auf diese Weise können einige Kosten, welche sonst für ein Bauunternehmen aufgebracht werden müssten eingespart werden.

  • Gefahren bei der Isolierung einer Fassade bestehen vor allem in der Haftung der Dämmstoffe. 
  • Hierfür muss zunächst eine gründliche Reinigung des Untergrundes von Verschmutzungen und alten Putzresten erfolgen. 
  • Eventuelle Hohlräume sind auszuspachteln. Ist die zu dämmende Fläche sehr saugfähig, ist unter Umständen eine Vorbehandlung mit einer Universalgrundierung notwendig.

  • Zur Isolation der eigenen Hausfassade werden neben einer Grundierung und einem Klebemörtel auch entsprechende Dämmplatten und die so genannte Armierung benötigt. 
  • Des Weiteren sind Sockelprofile, Schutzschienen für Ecken und Kanten, sowie Dübel und Grundierfarbe von Nöten. 
  • Abschließend wird das Ganze durch herkömmlichen Putz verkleidet. An Werkzeugen sollten Schlag-, wie auch Akkubohrmaschine, eine Drahtbürste und verschiedene Kellen zum Glätten und verputzen vorhanden sein. 
  • Zum Anmischen der einzelnen Mörtel und Grundierungen wird ein Rührquirlaufsatz für die Bohrmaschine, sowie einige Mischeimer, ein Hammer, eine Säge und Klebeband benötigt. 
  • Auch eine Struktur- und ein Fassadenroller sollten vorhanden sein. 
  • Diese Materialien können im Vorfeld der Projektausführung in diversen Bau- oder Fachmärkten erstanden werden.

  1. Im Anschluss an die Vorbehandlung des Untergrundes wird das Sockelprofil montiert. Dies sollte cirka in einer Höhe von 40 Zentimetern oberhalb der Erde erfolgen. 
  2. Nun kann der Klebemörtel mithilfe von Wasser und Rührquirl angemischt und gleichmäßig aufgetragen werden. Auch die unterhalb angebrachten Profile müssen mit Mörtel überzogen. 
  3. Auf die Mörtelschicht wird anschließend die Gewebearmierung eingebracht und erneut mit einer Schicht des Klebemörtels bedeckt.
  4. Die eigentlichen Dämmplatten werden jetzt ebenfalls mithilfe des Mörtel zur Anbringung präpariert. Hierfür ist eine am Rand der Unterseite entlanglaufenden Mörtellinie, sowie einigen Klebepunkten im Zentrum aufzubringen.
  5. Die erste Dämmplattenschicht wird in die Sockelprofile eingepasst und angedrückt. Darauf folgen die restlichen Platten oberhalb nach entsprechender Anpassung durch eine Handsäge. 
  6. Zur zusätzlichen Fixierung der Dämmschicht können zunächst Dübellöcher vorgebohrt und anschließend mit handelsüblichen Tellerdübeln fixiert werden. Auch die Fugenkreuze sind auf diese Weise zu befestigen. Hierbei sind zwei Dübel je Platte und ein Dübel je Fugenkreuz ausreichend. Im Anschluss wird das Ganze erneut mit Klebemörtel punktuell überspachtelt. 
  7. Um Gebäudekanten zu sichern werden nun zusätzliche Schutzschienen an diesen entlang in den Mörtel eingebracht und wiederum eingespachtelt. 
  8. Abschließend erfolgen eine Überspachtelung der angebrachten Dämmplatten, sowie ein Einarbeiten der überlappenden Gewebereste. 
  9. Nach der Trocknung dieser Schichten kann eine Farbgrundierung in Weiß vorgenommen werden. Hierauf folgend wird der Putz mittels Kelle und Glätter aufgetragen. 
  10. Je nach Belieben kann abschließend mithilfe der Strukturkelle eine Musterung beim Verputzen in selbigen eingebracht werden.

Kommentare