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Wie spart man Energiekosten in der Küche?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Ältere Haushaltsgeräte sind regelrechte "Stromfresser".

In Anbetracht der Situation, dass sich die Energiepreise immer weiter nach oben entwickeln, ist es sehr sinnvoll, auch in der Küche Energie einzusparen. So sind ältere Haushaltsgeräte regelrechte "Stromfresser" und eine falsche Benutzung der Elektrogeräte bedeutet ebenfalls einen höheren Energieverbrauch.

  • Energieberatungsstellen bieten Rat und Hilfe zur Kostensenkung und dort kann man auch Messgeräte ausleihen, um den Stromverbrauch seiner Elektrogeräte zu ermitteln. 
  • Dabei sollte man beachten, dass diese Beratungsstellen kostenpflichtig sind.

  1. Der Kühlschrank sollte niemals zu dicht neben Wärmequellen, wie Herd oder Backofen, aufgestellt werden. Kühltemperaturen von +5 bis +7 Grad sind ausreichend und tiefere Temperaturen bedeuten mehr Stromverbrauch. Wichtig ist, die Tür immer nur möglichst kurz zu öffnen, damit weniger kalte Luft entweicht. Speisen müssen gut abgekühlt sein, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden.
  2. Beim Kochen auf dem Elektroherd sollte man Töpfe aus Aluminium oder Edelstahl verwenden, da sie die Energie gut weiterleiten. Ein Deckel verkürzt die Garzeit und verhindert das Entweichen der Wärme in den Raum. Die Flächen der Kochtöpfe dürfen nicht kleiner sein, als die Herdplatten. Die Kochfelder können schon etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit ausgeschaltet werden, um die Restwärme noch zu nutzen. Ein Schnellkochtopf ist eine lohnende Investition, weil damit kürzer und energiesparender gekocht werden kann.
  3. Warme Speisen sollte man auskühlen lassen bevor man diese in den Kühlschrank stellt, um unnötige Energieverschwendung vorzubeugen.
  4. Geschirrspüler sollten erst angestellt werden, wenn sie voll beladen sind. Das Geschirr braucht nicht vorgespült zu werden und bei geringen Verschmutzungen reicht ein Kurzprogramm. Das 50-Grad-Programm ist für eine gründliche Reinigung ausreichend, höhere Temperaturen verbrauchen deutlich mehr Energie.
  5. Zur Beleuchtung sollte man Energiesparlampen verwendet, die nur bei Bedarf angeschaltet werden. Helle Lampenschirme bedeuten weniger Energieverbrauch und helle Wandfarben reflektieren das Licht besser.
  6. Zum Erwärmen geringerer Wassermengen, z. B. für Tee oder Kaffee, ist ein Wasserkocher empfehlenswert und für kleinere Speisen ist eine Mikrowelle die sparsame Alternative zum Herd.
  7. Kaffeemaschinen sollten nicht im Standby stehen gelassen werden, weil dies zusätzliche Energie verbraucht. Bei Systemen mit Thermoskanne wird der Kaffee lange warmgehalten, ohne dass die Wärmeplatte ständig nachheizen muss.
  8. Meist sind einige der "kleinen Helfer", wie elektrische Dosenöffner oder Eierkocher nicht unbedingt notwendig und der Verzicht bedeutet ebenfalls eine Energieeinsparung.

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