Foto: Shutterstock.com

Wie spart man Heizungskosten ohne Verlust von Lebensqualität?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Die Kosten für Heizöl, Gas und Strom steigen seit einigen Jahren stetig.

Dass die Kosten für Heizöl, Gas und Strom seit einigen Jahren stetig am Steigen sind, dürfte mittlerweile jedem aufgefallen sein. Leider steigen die Löhne im Gegenzug nicht und schon gar nicht in diesem rasanten Tempo. Die einzige Möglichkeit diese Teuerung aufzufangen, ist das Energiesparen. Doch wie können die Heizkosten gesenkt werden, ohne gleichzeitig die Lebensqualität mit zu senken? Ziel kann ja schließlich nicht sein, im Wintermantel durchs eigene Haus zu laufen und Eiszapfen von der Decke hängen zu haben.

  • Es braucht nicht immer teure Umbaumaßnahmen, um Energiekosten zu sparen, oft reicht es schon aus, einige Gewohnheiten zu ändern.
  • Gerade bei Altbauten könnte eine Überprüfung der richtigen Wärmedämmung allerdings nicht schaden. Durch ein paar kleine Dämmmaßnahmen lassen sich anschließend etliche Euro Energiekosten einsparen.

  1. Viele Heizkosten können schon beim richtigen Lüften im Winter eingespart werden. Als Faustregel gilt hier: Kippfenster nie, besser weit geöffnet aber nur kurz! Im Einzelnen heißt das, das Fenster für kurze Zeit, ca. 1-3 Minuten weit öffnen, die Heizkörper so lange abdrehen. 
  2. Anschließend das Fenster wieder gut verschließen und die Heizung wieder aufdrehen. Wichtig dabei ist, nur den alten Mief rauszulassen, ohne den Raum dabei komplett auszukühlen. 
  3. Jeder möchte es zu Hause natürlich schön warm haben, soll er auch, aber schon das Absenken der Raumtemperatur um nur ein Einziges Grad, senkt die Energiekosten um sage und schreibe 6%. Mal ehrlich, ob es im Wohnzimmer nun 24 oder 23 Grad sind, macht sich doch überhaupt nicht bemerkbar. 
  4. Wenn tagsüber niemand zu Hause ist oder auch über Nacht, sollte die Raumtemperatur noch um einiges mehr gesenkt werden, allerdings auch wieder nicht zu sehr, damit sich kein Schimmel in der Wohnung breitmachen kann. 
  5. Da es im Winter ja bekanntlich früher dunkel wird, sollten auch die Jalousien oder Vorhänge dementsprechend früh geschlossen werden. So bleibt die Kälte draußen und schleicht sich nicht durch die Fenster ins Innere.
  6. Bereits im Herbst sollten die Dichtungen der Fenster und Türen überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden, dies kostet nur ein paar Euro, spart aber eine Menge Energie, wenn die kalte Luft keine Chance hat, durch die Ritze einzudringen. 
  7. Werden nach Einbruch der Kälte doch noch ein paar Ritzen entdeckt, verhindern sogenannte Dichtungstiere, also Schaumstoffrollen, die vor die Tür oder das Fenster gelegt werden, die größte Zugluft abzuhalten.

Kommentare