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Wie verhindert man das Rosten von Werkzeug?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Insbesondere bei teurem Spezialwerkzeug ist Rost ein Ärgernis für jeden Hand- und Heimwerker.

Insbesondere bei teurem Spezialwerkzeug ist Rost ein Ärgernis für jeden Hand- und Heimwerker, aber auch einfaches Werkzeug aus Eisen oder Stahl wie Zange und Hammer sind in einem angerosteten Zustand nicht schön anzusehen und oft auch in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt.

  • Es muss immer darauf geachtet werden, dass das Werkzeug während der Lagerung keinen Kontakt mit Feuchtigkeit hat. 
  • Zudem ist es vorteilhaft, wenn das Werkzeug in einem sauberen Zustand gehalten wird, da bestimmter Schmutz oft Feuchtigkeit anzieht.

  • am besten ein trockener Keller oder eine trockene Garage
  • eine Kiste, vorzugsweise eine größere Holzkiste
  • Putzlappen und Bürste
  • Ölpapier
  • ein Stück Kreide
  • Öl oder Schmiermittel bzw. -fett.

  1. Nach der Verwendung sollte das Werkzeug ordentlich gereinigt werden. Beispielsweise ist von der Heckenschere jeglicher Schmutzrückstand zu entfernen. 
  2. Dazu reicht meist ein Abwischen mit dem Putzlappen. Bei härteren Schmutzrückständen kann der Einsatz einer Bürste geeignet sein. Auch können hierzu Reinigungsmittel bzw. ölhaltige Mittel eingesetzt werden.
  3. Nach der Reinigung ist es empfehlenswert, das Werkzeug mit einem leichten Öl- oder Schmierfettfilm zu überziehen. Dazu kann beispielsweise WD 40 aufgetragen werden. Das Werkzeug sollte allerdings nicht tropfen.
  4. Um einen besonders sicheren Rostschutz zu gewährleisten, kann das Werkzeug in Ölpapier eingewickelt werden.
  5. Danach sollte das verpackte Werkzeug in eine Kiste gelegt werden. Ein Stück Kreide in der Kiste saugt die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit auf. Die Kiste sollte zudem in einem trockenen Raum gelagert werden.

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