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Wo geht im Haus die meiste Energie verloren?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Fehelnde oder unzureichende Isolierung als Problem.

Mit ständig steigenden Kosten für Energie und Beheizungen, ist es mehr als nur ratsam, sich vor allem beim eigenen Heim abzusichern, um sich nicht unnötig in Unkosten zu stürzen. Bei fehlender oder unzureichend angebrachter Isolation, können vor allem die Heizkosten geradezu explodieren, da die meiste Energie nur noch an die Umgebung abgegeben wird und nicht das eigene Haus dadurch beheizt wird. Gehen Sie das Risiko nicht ein und sichern Sie sich mit Hilfe einer Thermografie-Messung ab!

Bitte beachten

  • Der meist größte Belastungsfaktor beim Wärmeverlust in einem Haus ist das Heizgerät und die angeschlossene Heizung selbst.
  • Ungedämmte Außenwände und Dächer geben die Hauswärme an die nähere Umgebung ab.
  • Wärme entweicht auch durch geschlossene Fenster.
  • Auch über den Boden wird Wärme abgegeben.
  • die Lüftung bläst die Wärme aus dem Haus.
  • Eine Thermografie-Messung kann die Ursachen für den Energieverlust aufzeigen.

Wie funktioniert eine Thermografie-Messung?

  • Jeder Gegenstand, egal aus welchem Material er beschaffen ist, sendet eine bestimmte Wärmestrahlung ab. Die Intensität dieser Strahlung ergibt sich aus der Zufuhr der Wärme bezogen von einer bestimmten Quelle und der Wärmeleitfähigkeit des bestrahlten Materials.
  • Die Dichte oder Dicke des Materials ist hierbei praktisch nicht von Bedeutung, da das Verhältnis bei der Dämmung eines Hauses unrealistisch wäre. So bräuchte man beispielsweise eine Wand aus Massivbeton, die über einen Meter dick ist, um die gleiche Dämmung zu garantieren, die man mit handelsüblichem Dämmstoff bereits mit nur 2 Zentimetern erreicht.
  • Durch eine Infrarotkamera kann man diese Wärmestrahlung sichtbar machen. Hierbei werden kältere Flächen dann deutlich dunkler angezeigt, als ihre wärmeren Kontrahenten und es ist sofort erkennbar, wo etwaige Schwachstellen liegen.

 

Wo lassen sich Schwachstellen finden?

  • Gerade die Heizung eines Hauses kann enorme Energieverluste erzielen. Sind die heizenden Gerätschaften nicht ausreichend an sich isoliert, geht die meiste Energie bereits an der Quelle verloren. Ein typisches Anzeichen hierfür sind warme Kellerräume. 
  • Fenster und Wände, die nicht ausreichend isoliert oder abgedichtet sind, können zusammen genommen einen Energieverlust von bis zu 50 Prozent verursachen! 
  • Dächer und Lüftungssysteme tragen ebenso zum Wärmeverlust bei. Selbst kleine Fehler in der Dämmung sorgen für große Verluste. Gerade bei Dächern ist immer zu bedenken, dass warme Luft aufsteigt und immer einen Weg durch die Dämmung finden wird, da Luft natürlicherweise zirkuliert, wenn unterschiedlich temperierte Luftschichten aufeinander treffen, was bei einem Dämmungsleck defintiv der Fall ist. 
  • Ebenso oft unterschätzt wird die Wärmeabgabe durch den Boden. Denken Sie kurz an den schlecht oder gar nicht isolierten Heizboiler im Keller zurück. Wenn jetzt auch noch der Keller selbst nicht entsprechend isoliert ist, wird die meiste Energie sofort in das umliegende Erdreich abgeleitet werden. Das wird vor allem im Winter offensichtlich, wenn die Frostgrenze nicht die Hauswand selbst ist, sondern sich mehrere Zentimeter davon entfernt erst aufbaut.
  • Die falsche Aufhängung oder Abdichtung von Türen kann ebenso für starke Verluste verwantwortlich gemacht werden.

 

Lohnt sich eine Thermografie-Messung?

Grundsätzlich ist eine Thermografie-Messung immer eine sinnvolle Investition in die finanzielle Zukunft, da sie umgehend effiziente Ergebnisse zu Schwachstellen liefert, die im Detail anschließend behoben werden können und Ihnen auf lange Sicht enorme Einsparungen bringen werden.

 

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