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Wohnung bei Hitze richtig lüften? - So wird´s gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
Vor allem das Schlafen wird dann zur Qual

Meistens freuen wir uns über die heißen Sommertage, die wir draußen, im Freibad oder am See verbringen können. Doch wenn die Temperaturen steigen, werden auch viele Wohnungen entsprechend heiß.

 

Vor allem das Schlafen wird dann zur Qual. Erfahren Sie in unserer Anleitung, wie die Wohnung bei sommerlicher Hitze nicht zur Schwitzkammer wird.

7 Tipps zum Lüften und zur Temperatursenkung bei Hitze

  1. Es ist nicht alleine damit getan, am Abend oder gar am Tage die Fenster aufzureißen. Wichtig ist auch, die Wohnung vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen und mögliche Wärmequellen in der Wohnung zu beseitigen.
  2. Ein äußerer Schutz gegen Sonneneinstrahlung ist dreimal effektiver als ein innerer Sonnenschutz. Das heißt konkret, sorgen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, bereits von außen für eine Abschirmung der heißen Strahlen. Wenn Sonnenlicht auf die Fensterscheibe trifft, werden Teile dieser Energie bereits in Wärme umgewandelt und heizen so die Innenräume auf. Besser sind also Außenjalousien oder das Aufspannen von Sonnenschirmen auf Terrasse oder Balkon. Sollte dies nicht möglich sein, ist es trotzdem besser von innen die Jalousien oder Vorhänge zuzuziehen, als gar nicht zu handeln.
  3. Man sieht es immer wieder, dass die Menschen bei extremer Hitze den ganzen Tag ihre Fenster aufreißen. Das bringt natürlich gar nichts. Durch die ständig geöffneten Fenster gelangt die Hitze ungehindert in alle Räume der Wohnung und speichert sich in den Wänden. Eine sinnvollere Lösung ist das Querlüften am kühlen Morgen oder am späten Abend. Dabei sollten alle Fenster gleichzeitig weit geöffnet werden. Der so entstehende Durchzug schafft einen zusätzlichen Effekt. In der Nacht dürfen die Fenster geöffnet bleiben und auch ein Durchzug ist ratsam.
  4. Elektrische Geräte erzeugen in der Regel Wärme und begünstigen so Hitze im Raum. Deswegen sollten alle Wärmequellen, die nicht in Gebrauch sind, vom Stromnetz getrennt werden. Ob Fernseher, Computer oder Musikanlage, schalten Sie die Geräte nur an, wenn Sie sie wirklich benutzen. Auch ist zu überlegen, ob bei sommerlicher Hitze unbedingt der Backofen genutzt werden muss.
  5. Ein Ventilator kühlt die Räume zwar nicht, er verschafft aber etwas Wind und damit eine angenehmere Atmosphäre. Die gefühlte Temperatur kann mithilfe eines Ventilators deutlich angenehmer erscheinen.
  6. Ein bekannter aber dennoch extrem kontraproduktiver Trick, den tatsächlich noch einige Haushalte anwenden ist die Kühlung mittel Kühlschrank. Dabei wird die Kühlschranktür geöffnet und über einen längeren Zeitraum offen gelassen - ein Trick, der nach hinten losgeht!Da der Kühlschrank mehr arbeiten muss und somit mehr Energie verbraucht, erzeugt er viel mehr Wärme, die er über die am Kühlschrankrücken befindlichen Lüftungsschlitze wieder ausströmt. So entsteht ein wenig effizienter Kreislauf, der viel Energie verbraucht und die Stromrechnung unnötig in die Höhe treibt. Unbedingt vermeiden!
  7. Sinnvoll ist es hingegen, sich einger Tricks mittels Hausmittel zu bedienen. Das Aufstellen von Schalen mit Eiswürfeln sowie die Kühlung mittels feuchter Handtücher kann leichte aber dennoch angenehme Effekte bringen. Mehr dazu im Beitrag: Zimmer kühlen ohne Klimaanlage

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