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Zimmer kühlen, ohne Klimaanlage? - Die besten Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:25
Schwüle Hitzegrade? - Nicht mit uns!

Der Mensch ist ein absolutes Gewohnheitstier, auch bei der - ob kalten oder warmen - Wetterlage. Hier in Deutschland sind die Menschen Schätzungen zufolge höchstens 30 bis 36 Grad Celsius gewohnt. Alle schwülen Gradzahlen darüber erschweren den Alltag und das Wohlbefinden. Viele Leute klagen dann sogar über schwitzige, schlaflose Nächte. Aber besonders dann, wenn diese Tropengrade auch im Schatten vorzufinden sind, wird das hitzige Wetter für die deutschen Einwohner zum Nerven-Debakel. Da bleibt also kaum ein Zufluchtsort außer das eigene Heim, um den unangenehmen Hitzegraden wenigstens für ein paar Stunden entfliehen zu können. Doch welche Tipps muss man befolgen, um seine Zimmer in den eigenen vier Wänden kühl zu halten?

Zimmer kühlen und kühl halten - Diese 7 Tipps helfen

  1. Dringt das Licht der Sonne und gleichzeitig ihre Wärme in unsere Räume ein, wird es nicht lange dauern und das oder die Zimmer des Hauses werden unangenehm warm bis heiß werden. Deswegen gilt, dem schwülen Wetter keine Chance zu gewähren in das eigene Heim einzudringen. Hierzu müssen unbedingt alle (!) Fensterrollläden komplett geschlossen werden.
  2. Jetzt folgern bestimmt viele aus dem ersten Ratschlag, dass das Zimmer dann komplett abgedunkelt wird, das ist auch völlig richtig. Sollte zum Arbeiten Zuhause dennoch ausreichend Licht benötigt werden, so ist es empfehlenswert konsequent nur noch Energiesparlampen in Betrieb zu nehmen.
  3. Bleibt man beim Punkt der Elektrotechnik, ist auch zu beachten, keine Geräte in Betrieb zu nehmen, welche erstens viel Strom verbrauchen und zweitens enorme Wärme erzeugen. Das heißt soviel wie, lieber das Notebook oder Tablet-Gerät anzuschalten und den PC-Tower erstmal über die heißen Hitzetage ruhen zu lassen. (Gleiches gilt unter anderem für Backöfen, Föhns, neuartige Spielekonsolen)
  4. Das Verteilen von gefüllten Schüsseln mit kaltem Wasser im Zimmer, kann ebenfalls für angenehmere Gradzahlen sorgen.
  5. Weiterhin können auch kaltnasse Handtücher oder Bettlaken im Raum aufgehängt werden. Dabei gilt es allerdings auf die Luftfeuchtigkeit zu achten und diesen Tipp nicht in übertriebenem Maße auszuführen! (Oft bewährt sich eben das Sprichwort "Weniger ist mehr"!)
  6. Wem es vor einer zu hohen Stromrechnung nicht graut, der darf gerne auch die extra für heißes Wetter entwickelten Ventilatoren in Gebrauch nehmen. Die kühle Luft, welche diese Geräte den Menschen entgegen bringen wirken oft sehr erfrischend und auflockernd.
  7. Ein letzter Vorschlag wäre, nur dann die Fenster aufzuziehen und zu Lüften, wenn draußen kühlere Temperaturumstände bestehen. Die besten Lüftungszeiten wären demnach ganz früh am Morgen oder spät am Abend. Auch zu kalten Regenphasen (nicht warmen!) wäre dem Lüften nichts entgegen zu setzen.

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