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Zimmer kühlen ohne Klimaanlage? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:57
In unseren Breitengraden ist eine eingebaute Klimaanlage in Häusern noch wenig verbreitet.
Trotzdem können die Temperaturen in den Sommermonaten stark ansteigen und besonders Räume in höher liegenden Etagen sehr aufheizen. Aber auch ohne Klimaanlage bekommt man diese Räume mit ein paar alltagstauglichen Tricks wieder auf angenehme Zimmertemperaturen gekühlt.

 

Wer aus baulichen Gründen keine Rollläden anbringen möchte und auf die schnelle keinen Ventilator zur Hand hat, kann trotzdem ein wenig Abhilfe schaffen. Am besten ist es, in den kühlen Morgenstunden alle Fenster einmal aufzureißen, durchzulüften und sie dann tagsüber zu verschließen. So bleibt die kühle Luft gefangen und wärmt sich langsamer auf, als wenn die Fenster den ganzen Tag offen sind. Aber auch geöffnete Fenster können mit ein wenig Durchzug für angenehme Kühlung sorgen.

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Die besten Tipps gegen Hitze

  • Achten Sie auch darauf, dass Rollläden an den Fenstern angebracht sind. Eine äußere Beschattung ist viel effektiver als lediglich mit Jalousien oder Gardinen zu beschatten.
  • Stoßlüften ist das Um und Auf.
  • Öffnen Sie morgens, wenn es noch kühler ist, alle Fenster, damit ein Luftwechsel stattfinden kann.
  • Danach schließen Sie alle Fenster, bevor Sie morgens das Haus verlassen.
  • Verdunkeln Sie alle Fenster.
  • Das Stoßlüften sollten Sie am späten Abend wiederholen. In der Nacht sollten dann mehrere Fenster gekippt bleiben.
  • Ventilatoren sorgen zusätzlich für etwas Luftzug und erleichtern das Leben während einer Hitzwelle.

Dinge die benötigt werden

In Sommermonaten hilft das eventuell alles nicht und es muss zu Hausmitteln gegriffen werden. Alle benötigten Dinge dafür sind meist schon im Haus:

  • Schüsseln
  • Wasser
  • Handtücher
  • Eiswürfel
  • Alufolie
  • Sprühflasche

So kühlst du die Raumtemperatur ganz ohne Klimaanlage

  • Mit der Alufolie können Fenster abgeklebt werden. Das sieht nicht sonderlich schön aus, hilft aber die wärmenden Sonnenstrahlen zu reflektieren und Hitze draußen zu lassen. Aber Vorsicht. Klebeband oder -streifen, sollten auf keinen Fall auf das Glas geklebt werden. 
  • Denn durch die Sonnenstrahlen schmilzt der Leim und löst sich dann nur schwer wieder vom Glas. Lieber Fäden durch die Folie ziehen und dann Schlaufen um die Ecken des Fensters legen.




  • Das gleiche funktioniert mit feuchten Handtüchern. Auch Vorhänge können angefeuchtet werden. Da Wärme, die benötigt wird, um die Vorhänge und Handtücher zu trocknen, bringt uns das kühlende Erholung.
  • Das System funktioniert auch mit Eiswürfeln. Die können in kleinen Schälchen und Schüsseln an mehreren Stellen im Raum verteilt werden. Sind die geschmolzen einfach austauschen. Sind keine Eiswürfel vorhanden, funktioniert kaltes Wasser in den Schälchen genauso.



  • Auch eine Sprühflasche kann Abhilfe schaffen. Wild im Zimmer umher gesprüht wird die Luftfeuchtigkeit erhöht und dem Raum ein wenig an Temperatur genommen.
  • Ein altes Hausmittel ist es übrigens, einfach warm duschen zu gehen oder einen heißen Tee zu trinken. Dann merkt man die Wärme im Raum nicht mehr so unangenehm.
  • Unnötige Geräte - wie der PC oder die Stereoanlage - sollten komplett abgeschaltet werden, wenn sie aktuell nicht gebraucht werden. AUch sie produzieren etwas Wärme.
  • Sobald es etwas kühler wird (Nachts und am Morgen): Fenster weit aufmachen und die angenehme Luft hereinziehen lassen. 

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