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Auswirkung der Tiernahrung auf Gesundheit, Fell und Verhalten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Die Qualität der Tiernahrung ist besonders wichtig für das Wohlbefinden des Haustieres.

Die Qualität der Tiernahrung ist besonders wichtig für das Wohlbefinden Ihres Haustieres. Minderwertige Hunde- und Katzennahrung etwa weist selten den optimalen Proteingehalt auf, den die Tiere benötigen. Das wirkt sich negativ auf die Muskulatur sowie Fell und Verhalten aus. Oft sind auch Proteinquellen enthalten, die für Katzen und Hunde nicht gesund sind.

Beispiel Katzennahrung

Katzen benötigen ungefähr 4 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht. Das Eiweiß sollte aus tierischen Quellen stammen, weil pflanzliches Protein den Urin der Katze alkalisiert und es hierdurch leichter zu Steinbildungen in der Blase kommt, die wiederum zu heftigen Blasenentzündungen führen können und nicht selten operativ entfernt werden müssen. 


Daneben ist natürlich zu beachten, dass auch andere wichtige Nährstoffe im Futter enthalten sind, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Hervorzuheben ist bei der Katze etwa das Taurin, Omega-3-Fettsäuren und natürlich die gesamte Palette an Vitaminen. In vielen Fertigfuttersorten von schlechter Qualität ist leider nur ein Übermaß an fettlöslichen Vitaminen und Mineralstoffen enthalten. 

Beispiel Hundenahrung

Auch der Hund ist ein fleischfressendes Tier und sollte seiner Gesundheit zuliebe nicht übermäßig mit Getreide gefüttert werden, wie es bei billigen (und leider oft auch bei teuren) Futtersorten der Fall ist. Die Hauptzutat und Proteinquelle ist oft Mais. Doch Mais hat eine niedrige biologische Wertigkeit.


Hunde benötigen nicht ganz so viel Protein wie Katzen (nur etwa 2 Gramm pro Kilo Körpergewicht und Tag), doch auch das Protein in der Hundenahrung sollte aus tierischen Quellen stammen. Der Grund ist: Protein aus Mais ist anders zusammengesetzt. Es enthält die Aminosäure Tyrosin, die die Aufnahme einer anderen Aminosäure (Tryptophan) hemmt. Tryptophan ist ein Serotonin-Vorläufer und sorgt beim Hund für Ausgeglichenheit. Vor allem bei hyperaktiven Hunden soll eine Fütterung mit Mais vermieden werden, weil es dann zu einem Serotoninmangel im Hirn kommen kann.

 

Die Folge ist ein höheres Maß an "Zappeligkeit" und Nervosität als bei einem gesund ernährten Hund. Hinzu kommt, dass viele Allergien beim Hund durch ungeeignetes Futter ausgelöst werden. Das wirkt sich auf das gesamte Wohlbefinden aus.

 

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