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Caniphedrin - Wirkung und Nebenwirkungen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Nicht nur durch Parasiten, oder noch schlimmer, durch Vergiftungen, erkranken Hunde.
Tatsächlich kann ein Hund auch unter Diabetes oder Harninkontinenz leiden. Letztere tritt eher bei Hündinnen, verursacht durch eine operative Kastration, auf. Diese kann medikamentös behandelt werden. Die Pharmaindustrie hat den Bereich der Medikationen in den letzten Jahre zu einer eigenständigen Sparte aufgebaut, welche für Tiere aller Art speziell angepasste Präparate entwickelt, wie zum Beispiel Caniphedrin, ein Medikament, dass bei Harninkontinenz verabreicht wird.

Behandlungsmöglichkeiten

Wirksamkeit von Caniphedrin

  • Harnröhreninkontinenz ist im erster Linie eine nicht grundsätzlich als Erkrankung zu verstehen, sondern als mechanisches Problem der Muskulatur, welche auch bei Hunden im Alter vorkommen kann.
  • Ephedrin, welcher die Bezeichnung des Wirkstoffes ist, welchen Caniphedrin in erster Linie erhält, setzt genau an diesem Punkt an um die Konktraktionsfähigkeit der Muskulatur zu stärken. Es gibt tatsächlich Sportler, welche Caniphedrin zusätzlich zum Muskeltraining am Fitnessgerät zum Muskelaufbau einsetzen.
  • Hierbei sollte sowohl beim Tier als auch beim Menschen darauf hingewiesen sein, dass die Gabe von Caniphedrin nur mit ärztlicher Begleitung stattfinden sollte, denn Nebenwirkungen können durchaus auftreten.

 

Nebenwirkungen von Caniphedrin

  • Beim zuvor benannten Diabetes sollte Caniphedin mit Vorsicht angewendet werden. Ebenso verhält es sich beim Bluthochdruck, da Caniphedin auf diesen Einfluss nehmen kann. Bei Erkrankungen des Herzens (Cardiovaskulär) sollte Caniphedin gar nicht verabreicht werden.
  • Spätestens jetzt sollte klar sein, warum dieses Medikament auch bei Hunden nicht ohne entsprechend vorausgegangene Diagnostik gegeben werden sollte.
  • Caniphedin kann eine Tachykardie auslösen. Eine Tachykardie ist ein sprunghaftes plötzliches Ansteigen der Herzfrequenz auf mehr als 200 Schläge pro Minute und kann unter Umständen lebensbedrohliche Auswirkungen haben.
  • Aber soweit soll es ja nicht kommen. Dein geliebtes Tier ist beim Arzt in guten und verantwortungsvollen Händen und sehr schnell geht es dem vierbeinigen treuen Freund wieder besser.

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