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Den Hasenstall winterfest machen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Hasen, die als Haustiere gehalten werden, fühlen sich in der Regel sehr wohl in einem Außenstall.
Da im Winter jedoch häufig Minusgrade herrschen, muss der Hasenstall unbedingt winter- und wetterfest gemacht werden. Wie man den Hasenstall winterfest machen kann, erfährst du hier.

Bitte beachten

  • Kaninchen haben eine Körpertemperatur von 38,5 bis 40 Grad Celsius
  • diese Körpertemperatur können sie aufrechterhalten, wenn ausreichend energiereiches Futter angeboten wird
  • auch ausreichend Bewegungsmöglichkeiten sind hierfür von Bedeutung
  • zusätzlich muss man den Hasenstall winterfest machen, damit keine Kälte eindringen kann

Anleitung

  • Um den Hasenstall winterfest zu machen, sollte dieser mit Styropor isoliert werden. Hierfür befestigt man passende Styroporplatten an den Außenwänden. Um diese wetterfest zu machen, kann man zusätzlich dünne Spanplatten darüber anbringen.
    Allerdings musst du stets darauf achten, dass ausreichend Luftzirkulation stattfinden kann und es nicht zu Sauerstoffmangel im Stall kommt.
  • Der Boden sollte nicht direkt auf der Erde aufliegen. Sollte dies der Fall sein, kann man eine zusätzliche Holzplatte darüber anbringen und so einen doppelten Boden schaffen.
  • Weiterhin solltest du prüfen, ob Zugluft in den Stall eindringen kann. Eventuelle Zugstellen kannst du ebenfalls mit Styropor oder Holz abdecken.
  • Zudem ist es wichtig, dass ein Ruhehäuschen im Stall platziert wird, in dem alle Hasen Platz finden. Hier kann sich die Körperwärme, die die Tiere abgeben, stauen und so zu einem wärmeren Raumklima beitragen.
  • Der Stall selbst muss mit einer 10 bis 15 cm dicken Schicht Einstreu ausgelegt werden.
    Darüber wird eine Schicht Stroh verteilt. Hieraus können die Tiere gemütliche Nester und Schlafplätze bauen.
  • Feuchte Einstreu muss sofort entfernt und durch frische ersetzt werden. Ansonsten entsteht feuchte Luft, die zu Atemwegserkrankungen der Hasen führen kann.
  • Wichtig ist nicht zuletzt, dass die Tiere ausreichend Auslauf haben.
    Mindestens 1 qm² pro Tier sollte vorhanden sein. Nur so kann der Stoffwechsel durch Bewegung angekurbelt und eine Unterkühlung vermieden werden.

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