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Der Hund frisst Schnee: Hat das gesundheitliche Folgen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Der erste Schnee bedeutet nicht nur für kleine Kinder oder Jugendliche ein Erlebnis.
Auch bei Hunden ist die Freude jedes Jahr groß, wenn die ersten Flocken vom Himmel fallen. Hier und da wird die Schnauze in das weiße, kühle Nass gesteckt, getobt und gespielt. Doch ist es für den Vierbeiner eigentlich schädlich den Schnee zu fressen? Handelt es sich -bei genauer Hinsicht- nicht um kaltes Wasser und nicht mehr? Viele Hundebesitzer regen sich regelmäßig zur kalten Jahreszeit auf: "Hilfe! Mein Hund frisst Schnee!" Zu Recht?

Die Menge macht's!

  • Besonders in Bezug auf das Essen von Schnee bei Hunden gilt: Ob es sich beim "kühlen Genuss" um ein gefährliches Unterfangen handelt, entscheidet die Menge.
  • Selbstverständlich ist es für den "besten Freund des Menschen" nicht von Nachteil, beim Herumtollen ein paar Flocken ins Maul zu bekommen. Dennoch ist hier Vorsicht geboten!
  • Falls sich das Tier zu einem echten "Schneeliebhaber" entpuppt, kann dies schwere gesundheitliche Folgen mit sich ziehen. Eine darauf folgende Gastritis bzw. Durchfall und Fieber stellen in diesem Zusammenhang keine Seltenheit dar.

 

Der Hund frisst Schnee... und womöglich anderes!

Doppelt gefährlich wird das Fressen von Schnee, wenn dieser u. a. auch Split oder Streusalz beinhaltet. Die Magen-Schleim-Haut des Tieres wird hier schon nach wenigem Verzehr dermaßen gereizt, dass ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich ist.

Fazit

Ein Hund ist ein natürliches Lebewesen und sollte demzufolge auch die Möglichkeit bekommen, sich in der Natur austoben zu dürfen. Dennoch liegt es in der Verantwortung des Halters darauf zu achten, dass der Schneekonsum keineswegs außer Kontrolle gerät. Das Führen an der Leine ist im Extremfall unumgänglich, um die Gesundheit des Tieres nicht zu gefährden.

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