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Fellpflege bei Hunden: Tipps für die Pflege im Winter

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Tipps für das Hundefell im Winter.

Die Fellpflege bei Hunden im Winter ist davon abhängig, welche Art Fell der Hund hat, ob er gesund ist und welcher Rasse er angehört. Bei den meisten Rassen wächst im Herbst hormonell gesteuert ein dichtes Unterfell aus kurzen, krausen Wollhaaren unter dem Deckfell, das körperwarme Luft in Polstern einschließt und damit die eiskalte Winterluft von diesem fernhält. Dieses Winterfell kann aufgestellt werden, was den wärmenden Effekt verstärkt. Hunde mancher Rassen besitzen kein solches Fellpolster, sondern bereiten sich auf die kalte Jahreszeit durch ein vermehrtes und verlängertes Wachstum ihres Deckfells vor. Nur wenn das Deck- und Unterfell sauber, luftig und locker gehalten wird, kann es den Hund richtig wärmen. 

Fellpflege bei Hunden durch Bürsten 

Das Ausbürsten des Fells muss im Herbst und Winter öfter als üblich vorgenommen werden, um abgestorbene Haare zu entfernen. Diese können das Fell verfilzen, womit es seine wärmenden Eigenschaften verliert, da die Luft nicht mehr zirkulieren kann. Zudem regt das vermehrte Bürsten des Hundes das Wachstum des neuen Winterfells an. Mindestens einmal die Woche, wie bei Charly (siehe Video).

Das Baden

Generell sollte der Hund nicht zu oft gebadet werden, um die natürliche Talgschicht der Haut zu erhalten, die kälte- und nässeabweisend wirkt. Bei sehr starker Verschmutzung kann mit Hundeschampoo gebadet und getrocknet werden, aber nicht mit dem heißen Fön. 

Das Schneiden oder Trimmen

Bei langhaarigen oder sehr kurzfüßigen Hunden hängt das Pfoten-, Bauch- oder Halsfell oft auf dem Boden und kann im Winter unangenehme Schneeklumpen aufnehmen, die sowohl bei der Bewegung stören als auch zu Verkühlungen des Magen-Darm-Bereichs führen können. Deshalb sollte zwar das Oberfell im Winter wegen der Kälte möglichst lang belassen werden, aber doch soweit zurückgeschnitten, dass es nicht auf dem Boden schleift. 

Spazierengehen im Winter

Die meisten Hunde sind durch ihr Winterfell optimal gegen Kälte und Nässe geschützt und brauchen nach dem Spaziergang nur trockengerubbelt zu werden. Festhängende Schnee- und Eisklumpen entfernt man am besten mit einem warm angefeuchteten Handtuch oder Lappen. Alten und kranken Hunden sowie dünnfelligen Rassen kann man mit einem Mäntelchen, das auch den Bauch bedecken sollte, das Frieren ersparen. Die Pfoten schützt man durch Einschmieren mit Hirschtalg oder Melkfett vor Rissen durch Eis, Schnee und Salz.

 

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