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Fellwechsel beim Hund unterstützen - Nützliche Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Zweimal im Jahr steht er an: Der Fellwechsel beim Hund.

Zweimal im Jahr steht er an: Der Fellwechsel beim Hund. Im Herbst und im Frühjahr stellt der Hund sein Fell auf die kommende Jahreszeit um. Gerade der Fellwechsel im Frühjahr wird von Besitzern als unangenehm empfunden, da der Hund hier besonders viele Haare in einem Zeitraum von etwa 7 Wochen verliert. Wann dies genau geschieht wird von der Tageslichtdauer und den Temperaturen beeinflusst. So ist es in einem milden Winter durchaus möglich, dass der Fellwechsel beim Hund schon im Dezember beginnt.
Doch wie kann man als Besitzer seinen Hund am besten unterstützen und die Dauer und das Ausmaß möglichst gering halten?

Unterstützung durch richtige Pflege

  • Gerade während des Fellwechsels spielt die Pflege eine besondere Rolle: Der Hund sollte hier mindestens einmal täglich gebürstet werden, am besten mit einer speziellen Unterhaarbürste.
  • Das hat zum einen den Vorteil, dass ein Großteil der losen Haare in der Bürste hängen bleibt anstatt sich in der Wohnung zu verteilen, zum anderen wird durch das Bürsten die Durchblutung der Haut und somit auch das Haarwachstum der neuen Haare angeregt. 
  • Für die meisten Hunde ist das eine angenehme Prozedur, die sie ähnlich schön wie Streicheleinheiten empfinden.


Gesunde Ernährung leistet einen wichtigen Beitrag

  • Doch neben der richtigen Pflege spielt vor allem eine gesunde, auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmte Ernährung eine wesentliche Rolle.
  • Da essentielle Fettsäuren für den Hund während des Fellwechsels unentbehrlich sind empfiehlt es sich zum Futter Öl hinzuzufügen.
  • Die empfohlene Menge schwankt hier von einem Teelöffel bis hin zu einem Esslöffel pro Mahlzeit und je 10 Kilo Gewicht. Bei einem 30 Kilo schwerem Hund schwankt die Menge also zwischen 3 Tee- bis hin zu 3 Esslöffeln.
  • Doch Vorsicht! Geben Sie Ihrem Hund lieber zu Beginn wenig Öl hinzu, um zu sehen wie er es verträgt. Sonst haben Sie neben den vielen Fellknäuel schon bald andere unangenehme Überraschungen in der Wohnung. Wenn ein Hund nur eine entsprechende Menge Öl verträgt und diese überschritten wird reagiert er mit Darmbeschwerden bzw. dünnflüssigem Stuhl.
  • Im Übrigen eignen sich besonders die hochwertigen Öle, wie Walnuss , Hanf- , oder auch Leinöl.


Hier noch einmal kurz und knapp:

  1. Fellwechsel beim Hund ist normal und findet zweimal jährlich statt.
  2. Sie können Ihren Hund durch die richtige Pflege unterstützen, indem Sie ihn täglich bürsten (am besten mit speziell dafür konzipierten Artikeln)
  3. Die richtige Ernährung beeinflusst den Fellwechsel beim Hund positiv. Daher: Zu Jeder Mahlzeit je nach Gewicht und Verträglichkeit hochwertiges Öl hinzufügen.

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