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Fleisch vs. Gemüse: Vegetarische Ernährung für Hunde

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:38
Hunde sind schon lange nicht mehr nur Haustiere, sie sind ein weiteres Mitglied der Familie.

Hunde sind schon lange nicht mehr nur Haustiere, sie werden meist als weiteres Mitglied der Familie gesehen. Genauso sollten sie aber auch behandelt werden. Nicht nur, wenn es um den Umgang oder die Pflege geht, auch die Ernährung sollte ein wichtiger Punkt im Leben unserer Vierbeiner sein.

 

Leider wird dieser Punkt oft nicht richtig beachtet. Zwar achten wir heutzutage immer mehr auf unsere Ernährung und auf das was wir zu uns nehmen, doch die Ernährung unserer Hunde bleibt unverändert. So leiden die Tiere oftmals an ihrer Ernährungseinstellung und können dadurch sogar krank werden. Die häufigste Folgeerkrankung, bedingt durch eine schlechte Ernährung, ist Übergewicht. Eine solche Folgeerscheinung kann für den Hund auf Dauer Herzprobleme, Gelenkprobleme und vieles mehr bedeuten. Die Frage, die sich viele Besitzer aus diesem Grund stellen, ob eine fleischlose Ernährung die bessere und gesündere Wahl wäre.

Pro- und Contra

Pro Argumente:

  • Handelsübliches Hundefutter hat einen Fleischanteil von nur 4 %, man kann sich also nur fragen, woraus die restlichen 96% bestehen.
  • Übergewicht wird wegen falscher Ernährung auch bei Hunden ein immer größer werdendes Problem.
  • Gesundheitliche Folgen, wie Herzprobleme und Gicht können durch einen zu hohen Fleischverzehr entstehen.
  • Konventionelles Hundefutter enthält sehr oft unverdauliches Soja.
  • Auch Rohproteine können im Hundefutter enthalten sein, diese Eiweißverbindungen können zwar aus hochwertigen Eiweißen bestehen, werden aber häufig aus industriellen Abfallprodukten gewonnen.


Doch sind Hunde nicht eigentlich Fleischfresser und ist tierisches Eiweiß für sie nicht essenziell?
Fakt ist in jedem Fall, dass unsere Hunde von Wölfen abstammen und somit Fleischfresser sind. Aus diesem Grund sollte auch der Hauptbestand der Ernährung tierischer Herkunft sein.

 

Contra Argumente:

  • Hunde sind Fleischfresser, eine rein pflanzliche Ernährung ist nicht ihrer Natur entsprechend.
  • Für Hunde ist tierisches Eiweiß essenziell, ein Mangel an diesem kann für den Hund schädlich sein und kann sich in schlechter Fellqualität,
  • durch Hautinfektionen, Durchfall und Infektionskrankheiten des Hundes äußern.
  • Eine nicht ausgewogene Ernährung ist auch für den Hund nicht gesund.


Deutlich wird also, dass eine ausgewogene Ernährung für Hunde sehr wichtig ist,  um Mangelerscheinungen vorzubeugen .
Im Großen und Ganzen lässt sich feststellen, dass sowohl eine rein vegetarische Ernährung nicht gesund ist, da dem Hund so wichtige tierische Eiweiße fehlen können und diese zu Mangelerscheinungen führt. Eine Ernährung mit zu viel Fleisch schadet dem Hund jedoch auch und kann zu Übergewicht, Gicht oder Herzproblemen führen. Zusammengefasst wird deutlich, dass die beste Ernährung für den Hund, eine ausgewogene und abwechslungsreiche ist und beweißt einmal wieder, wie ähnlich Mensch und Tier sich sind.

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