Foto: Shutterstock.com / Grasmilben sind eine lästige Sache - obwohl viele Hundebesitzer sich darüber keine Gedanken machen.

Grasmilben beim Hund? Abhilfe schaffen!

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Hunde können neben Flöhe oder Zecken auch anfällig für Grasmilben sein.
Viele Hundebesitzer wissen jedoch gar nicht, dass der Hund Grasmilben bekommen kann. Was der Besitzer dagegen unternimmt, wenn der Hund Grasmilben hat bzw. welche Tipps und Tricks es gibt, damit die Grasmilben den Hund verschonen, finden Sie hier.

Grasmilben beim Hund erkennen - Symptome

  • Der Hundebesitzer muss erkennen, dass die Grasmilben den Hund befallen haben. 
  • Typische Symptome sind etwa ein starker Juckreiz beim Hund sowie eine gereizte Haut.
  • Diese gereizte Haut tritt vor allem bei den Ohren des Hundes auf bzw. zwischen den Pfotenzwischenräumen.
  • Ein Trick, wie man Grasmilben am Hund erkennt, ist etwa, wenn er auf einem weißen Tuch gebürstet wird.
  • Auf dem Tuch zeigen sich nach dem Bürsten orangene bzw. rote Punkte. Sollten diese sichtbar sein, ist es fix, dass der Hund an Grasmilben leidet.

Grasmilben beim Hund - Behandlung und Prävention

Stärke des Befalls:
In erster Linie muss abgeschätzt werden, ob es sich um einen schwachen oder starken Befall handelt. Ist ein schwacher Grasmilbenbefall beim Hund vorhanden, so reicht es, dass Präparate aus dem Handel bzw. vom Tierarzt gekauft werden. Es gibt Shampoos oder auch Präparate zum Einreiben für den Hund, welche gegen die Grasmilben helfen bzw. dafür sorgen, dass diese ausgerottet werden. Ist bereits ein starker Befall eingetreten, ist es ratsam, dass auf das Shampoo verzichtet wird und Präparate verwendet werden, welche eingerieben werden müssen. Die Anwendung dauert einige Tage und muss mehrmals täglich durchgeführt werden. Der Tierarzt erklärt im Regelfall, wie lange der Hund behandelt werden muss bzw. wie intensiv das Präparat eingerieben werden soll.

Prävention:
Doch der Befall von Grasmilben kann auch verhindert werden. Es ist wichtig, dass der eigene Rasen im Garten kurz gehalten wird. Wer häufig den Rasen mäht verhindert, dass sein Hund Grasmilben bekommt. Hat der Hund immer wieder Grasmilben ist es ratsam, wenn Wiesen oder Äcker auf öffentlichem Gut gemieden werden, da es nahe liegt, dass der Hund von diesen Arealen die Milben bekommen hat. Ebenfalls ist es wichtig, dass die Hygiene im Haus verstärkt wird. Das bedeutet, dass mehr gesaugt werden muss bzw. auch die Wohntextilien verstärkt gereinigt werden sollen.

Kommentare