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Hochwertiges Hundefutter - Worauf sollte man achten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
Einen Hund artgerecht zu ernähren ist heute einfacher als früher.
Dosenfutter aus der Industrie gehört nicht unbedingt zur optimalen Ernährung des Hundes, dar Konservierungsstoffe, chemische Zusätze und ein überwiegender Anteil an Getreide keine gute Voraussetzung für die artgerechte Ernährung Deines Hundes sind. Der Hund ist ein Fleischfresser. Dementsprechend gehören Fleisch, Knochen und Knorpel zur optimalen Ernährung. Inzwischen haben sich viele Einzelhändler auf hochwertiges Hundefutter eingestellt. Biologisch artgerechte Rohkostfütterung (BARF) ist die ideale Fütterung für Dein Tier.

BARF

Besonders in der heutigen Zeit leiden viele Tiere an Allergien. Genau deshalb ist die artgerechte Ernährung von Hunden besonders empfehlenswert. Hautprobleme, Allergien und Durchfall beim Hund werden meistens durch eine falsche Ernährung ausgelöst. Um dies zu vermeiden, greifen immer mehr Hundehalter auf hochwertiges Hundefutter (BARF) zurück. Natürliches Futter sorgt für glänzendes Fell und mehr Vitalität. Bei dieser Art der Fütterung wird auch der besondere Bedarf an Aminosäuren gedeckt, ohne die das Tier kein gesundes Immunsystem hätte. Gesunde Hunde haben eine kräftigere Muskulatur, weisen keinen Zahnstein auf und haben weniger beziehungsweise gar keine Hautprobleme.


Fasten

Einmal in der Woche sollte Dein Hund fasten. Aber auch in dieser Zeit sollte dem Hund immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Wenn Du dem bittenden Blicken Deines Hundes nicht widerstehen kannst, darfst Du dein Tier mit leicht gegartem Gemüse, dem ein Teelöffel Speiseöl zugefügt wurde, füttern. Das Öl dient zur besseren Vitaminaufnahme. 

BARF- hochwertiges Hundefutter

Natürliches Hundefutter erhältst Du bei Einzelhändlern, die sich auf das „Barfen“ eingestellt haben und außer rohem Fleisch auch Knochen, Knorpel, Eiweißpulver, Öle und andere natürlich Produkte für Deinen Vierbeiner anbieten. Die Fleischmengen werden nach Wunsch auf die gewünschte Grammzahl portioniert beziehungsweise in gefrorenen Portionsbeuteln angeboten. Die Zubereitung macht keine Mühe, dar man dem Fleisch nur etwas zermahlenes Eiweißpulver, einen Teelöffel Leinöl und etwas Gemüse hinzufügen muss. Hierfür gibt es geraspeltes Trockengemüse. Ein Esslöffel davon kurze Zeit im Wasser aufgeweicht, reicht als Zugabe für eine Portion Fleisch. Natürlich kannst Du Deinen Vierbeiner auch mit frisch gegartem Gemüse beglücken. Dieses solltest Du vorher aber pürieren, dar der Hund kein Vegetarier ist und große Stücke von Gemüse nur schwer verdaut.

Betteln- ein Tabuthema

Hunde kennen kein Sättigungsgefühl. Wenn Du jedes Mal dem bittenden Blick Deines Hundes nachgibst, wird dieser sehr rasch übergewichtig sein, was auch Gelenkprobleme verursachen kann. Deshalb sollten auch Leckerlis nur zur Belohnung eingesetzt werden. Besser noch als Leckerlis sind ausgedehnte Spaziergänge und das Spielen mit Artgenossen. Dabei wird auch gleich das Sozialverhalten des Tieres geschult. Was Du auch nicht vergessen solltest, sind natürlich viele Streicheleinheiten, die jedem Leckerli vorzuziehen sind. Wie Du siehst, ist die Zusammenstellung von hochwertigen Hundefutter gar nicht so schwierig. Dein tierischer Freund wird es Dir danken, in dem er Dir die Tierarztrechnungen erspart.

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