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Hund anschaffen - Was gibt es zu beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
Wer sich einen Hund anschafft, übernimmt für viele Jahre die Verantwortung für das Tier.

Wenn Sie sich einen Hund anschaffen möchten, dann sollten Sie sich im Klaren sein, dass es nicht nur kuschelige, sondern auch schwere und anstrengende Zeiten mit dem Tier geben kann. Sie übernehmen für viele Jahre die Verantwortung für ein Lebewesen und müssen ihm in all seinen Bedürfnissen gerecht werden. Das ist nicht immer leicht. Wenn Ihnen das aber gelingt, haben Sie für viele Jahre einen treuen Begleiter und Freund.

  • Lassen Sie sich einen Tierabgabevertrag oder einen sogenannten Tierschutzvertrag geben
  • Achten Sie auf den Impfpass bei der Übergabe
  • Kaufen Sie Hunde niemals auf einem Parkplatz, sondern treffen Sie sich immer bei dem Verkäufer

  • Eine normale Ausstattung für Hunde: Leine, Halsband, Futternapf, Schlafgelegenheit etc.
  • Hochwertiges Hundefutter
  • Zeit und Geduld

  1. Ein Hund ist keine Puppe, die man bei allgemeiner Unlust einfach ablegen kann. Deswegen klären Sie schon vorab die wichtigsten Fragen:
  2. Wie viel Zeit haben Sie jeden Tag für das Tier übrig?
  3. Sind Sie bereit, mehrmals am Tag und auch bei schlechtem Wetter mit dem Hund nach draußen zu gehen?
  4. Dürfen Sie als Mieter einen Hund in Ihrer Wohnung halten?
  5. Wie sind die finanziellen Möglichkeiten? Laufend anfallende Kosten für Hundefutter und außergewöhnliche Kosten für Tierarztbesuche, falls das Tier krank wird etc. Können Sie diese Kosten decken und wenn ja, in welchem Rahmen?
  6. Was machen Sie mit dem Hund, wenn Sie verreisen? Sind Sie bereit in Zukunft auf Urlaub zu verzichten oder machen Sie Urlaub mit Hund?
  7. Sind sich alle Familienmitglieder einig in dem Wunsch, einen Hund zu haben?
  8. Auch wenn ein Welpe niedlich aussieht und sich gerne kuscheln lässt, macht das Tier auch arbeit. Eventuell ist der Hund noch nicht stubenrein, und es kommt zu einem Malheur in Ihrer Wohnung. Auch die Leinenführigkeit müssen viele Hunde erst noch lernen.
  9. All das kostet Sie Zeit und Kraft. Außerdem sollten Sie sich einen Hund nur dann holen, wenn mindestens ein Erwachsener die meiste Zeit des Tages zu Hause ist.
  10. Auch die Wohnungsgröße spielt eine wichtige Rolle. Ein relativ kleiner Hund wie ein Mops oder ein Pinscher, haben sicherlich auch in einer 2-Zimmer-Wohnung oder in einer Dachgeschosswohnung ausreichend Platz.
  11. Das sieht bei einem größeren Hund aber schon ganz anders aus. Ein Schäferhund oder ein Labrador kann seinem Bewegungsdrang nicht nachkommen, wenn er bereits in der Wohnung beengt leben muss.
  12. Achten Sie auch darauf, wo und bei wem Sie sich einen Hund kaufen.
  13. Sprechen Sie mehrere Züchter oder Hobbyzüchter an und schauen Sie sich möglichst viele Tiere an.
  14. Kaufen Sie keine kranken Welpen, auch wenn Ihnen diese leidtun. Das Gleiche gilt für Angebote via Internet, in denen Ihnen Welpen zu einem Spottpreis angeboten werden.
  15. Lassen Sie sich beim Welpenkauf immer das Muttertier zeigen und achten Sie darauf, wo die Hunde untergebracht sind. Viele tolle Hunde bekommen Sie auch im Tierheim.
  16. Hier sind nicht nur alte oder kranke Tiere, sondern sehr oft auch Welpen und Rassehunde jeden Alters, die dringend ein neues dauerhaftes Zuhause suchen.

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