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Hund richtig erziehen - Tipps und Tricks

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:25
Eine gute Erziehung findet konsequent und spielerisch statt.

Hunde brauchen bei der Erziehung weder Gewalt noch laute Stimmen. Wenn die Erziehung spielerisch, mit viel Geduld und viel Konsequenz durchgeführt wird, dann lernt der Hund schnell das richtige Verhalten.

  • Klare Kommandos
  • Klicker
  • Handzeichen
  • Belohnungen
  • Konsequenz
  • Ausdauer
  • Ruhe

Erziehungstipps für deinen Vierbeiner

Klare Kommandos festlegen

  • Je besser und klarer Sie die Kommandos wählen, desto leichter kann Ihr Hund lernen. Zu viele und zu lange Kommandos machen es nicht nur Ihnen, sondern auch dem Tier unnötig schwer. Ein kurzes „Nein“ für alles, was der Hund nicht darf, lässt sich in vielen Situationen anwenden und kann vom Hund leicht erlernt werden.
  • Wiederholen Sie alle Übungen immer wieder. Das gilt auch dann, wenn der Hund groß ist und die Kommandos bereits kann. Sehen Sie es als kleines Spiel an, denn je gelassener und ruhiger Sie die einzelnen Etappen angehen, desto höher ist der Einsatz und auch die Lernbereitschaft von Ihrem Haustier.

 

Belohnung oder Strafe – was ist richtig?

  • Beides kann nur dann eine Wirkung zeigen und Erfolg bringen, wenn Sie es richtig einsetzen. Generell lernen Hunde durch ein positives Bestärken aber wesentlich schneller als durch eine Strafe. Nimmt Ihr Hund zum Beispiel einen Schuh zum Spielen, können Sie ihn ausschimpfen und den Schuh wegnehmen. Das ist die negative Konsequenz. Besser ist es jedoch, wenn Sie den Schuh nehmen ein kurzes „Nein“ sagen, und dem Hund dann seinen Ball geben.
  • Wenn Sie den Hund bestrafen, dann müssen Sie ihn dafür nicht anbrüllen. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, denn der Hund versteht Sie dann nicht besser. Das Einzige, was Sie damit erreichen, ist das er durch den Tonfall gar nichts mehr erkennt, und die Strafe somit ins Leere geht.
  • Geben Sie das Kommando in einem etwas strengen Ton, drehen Sie sich für einige Sekunden von dem Tier weg und schenken Sie ihm keine Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass Sie sofort dann reagieren, wenn er etwas Falsches tut. Nachträglich strafen geht nämlich ebenso wenig, wie nachträglich belohnen.

 

Den Hund richtig belohnen

  • Benutzen Sie neben einem kleinen Leckerchen auch immer ein liebes Wort und eine kleine Streicheleinheit, wenn Sie den Hund belohnen. Zusätzlich können Sie einen Klicker für das Training verwenden, der es Ihnen und auch dem Tier leichter macht.
  • Belohnen Sie immer direkt, am besten noch in der Sekunde, wo der Hund das gewünschte Verhalten zeigt. Wenn Sie einen Welpen erziehen, dann beginnen Sie mit einem einfachen Kommando wie „Sitz“. Wiederholen Sie das immer dann, wenn der Hund ausgeschlafen und motiviert ist. Erst dann, wenn der Welpe dieses Kommando überall umsetzen kann, bringen Sie ihm das nächste bei. Tut der Hund beim Lernen der Kommandos nicht das, was Sie eigentlich von ihm möchten, dann dürfen Sie ihn nicht bestrafen. Er tut nichts Falsches, denn er weiß einfach noch nicht ganz genau, was Sie von ihm möchten.

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