Foto: Shutterstock.com

Hunde Durchfall - Tipps

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
Ein Hund mit Durchfal verhält sich anders als ein gesunder Hund.

Hunde sind des Menschen Freunde, begleiten sie oft über einen langen Zeitraum, sind treu und können sich sogar als Helfer und Lebensretter entpuppen. Ein solcher Freund bedarf der Fürsorge und Pflege. Zeigt er Auffälligkeiten, wie Appetitlosigkeit oder fehlende Aktivitäten, solltest Du nicht zögern zu handeln. Denn: Ein Hund mit Durchfall verhält sich anders, als ein gesunder Hund!

Bitte beachten

  • Wie auch bei uns Menschen ist Durchfall etwas Unangenehmes und auch eventuell Gefährliches. 
  • Jedes Lebewesen, das darunter leidet, droht zu dehydrieren und durch diesen Flüssigkeitsverlust kann ein solches Krankheitsbild schnell lebensbedrohlich werden. 
  • Hat der Hund Durchfall, reagiert er anders als sonst, ist träge, rührt sein Futter kaum oder garnicht an und der aufmerksame Hundebesitzer merkt, dass er sich nicht wohlfühlt. 
  • Der Stuhlgang kommt häufiger als sonst, zum Teil unkontrolliert und in breiiger bis flüssiger Masse. Manchmal wird er von Erbrechen begleitet.
  • Das ist ein Zeichen, um unverzüglich den Tierarzt aufzusuchen. Auch bei Welpen solltest du keine Zeit verstreichen lassen und dir Hilfe bei einem Spezialisten holen. 
  • Handelt es sich beim Durchfall um eine chronische Form, die sich bis zu drei Wochen hinziehen kann, wird der Hund höchstwahrscheinlich in einer Tierklinik behandelt werden müssen. 
  • Auch das richtige Hundefutter sollte übrigens zum Einsatz kommen!

Tipps bei Hunde-Durchfall

  • Ein Hund mit Durchfall, der akut ist und maximal 1-2 Tage dauert, kann mit Hausmitteln behandelt werden. 
  • Da es sich beim Durchfall um eine Erkrankung des Verdauungsapparates handelt, ist mit einer besonderen Ernährung, sprich Schonkost, sofort zu reagieren. 
  • Das Futter des Hundes sollte Zimmertemperatur haben, da zu viel Wärme oder Kälte beim Essen den Magen belastet. Zubereitet werden kann die Schonkost vom Hundebesitzer selbst, dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass die Mahlzeit des Tieres salzarm ist. 
  • Es eignet sich eine Diät aus Geflügel, Reis und Hüttenkäse, alternativ kann letzterer auch mit Nudeln zubereitet werden. 
  • Auch Reis und Magerquark sind dem nervösen Magen und Verdauungstrakt des Hundes zuträglich. Bei allem gilt es jedoch immer zu beachten: beobachte dein Tier genau. 
  • Hast du das Gefühl, es wird nicht besser oder er rührt sein Futter nicht an, dann suche unverzüglich einen Tierarzt auf. Damit ein Hund unter Durchfall garnicht erst leiden muss, sorge für eine ausgewogene tiergemäße Ernährung. 
  • Ein Hund muss ausreichend trinken und kann auf Nährstoffe ebenso wenig verzichten wie wir Menschen. Behalte ihn im Auge und erkenne alle Anzeichen, wenn dein Hund sich nicht so benimmt wie sonst und erkrankt. Nur dann werdet ihr ein langes gemeinsames und gesundes Leben haben. 

Kommentare