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Hundejahre berechnen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Das Alter des Hundes lässt sich mit einer Tabelle in Menschenjahre umrechnen.

Berechnung von Hundejahren

  • Lange Zeit wurde das Hundealter ganz einfach umgerechnet. Dabei wurde ein Hundejahr für sieben Menschenjahre angerechnet. Ein dreijähriger Hund wäre demnach 21 Jahre alt. Diese einfache Rechung ist aber so nicht mehr richtig, denn auch die Größe des Hundes spielt eine wichtige Rolle, wenn man das Alter korrekt umrechnen möchte.
  • Durschnittlich werden Hunde zwischen 9 und 15 Jahre alt, wobei kleinere Hunde eine höhere Lebenserwartung haben, als große Hunderassen. Für das erste Lebensjahr, also die Welpenzeit des Hundes, kann man je nach Größe 12 bis 15 Jahre rechnen, womit der Welpe dann praktisch im Teenageralter wäre.
  • Danach ist nicht nur das wahre Alter des Tieres, sondern auch die Größe wichtig, wenn das Hundealter umgerechnet werden soll. Bei Rechner online können Sie das Alter von Ihrem Hund oder von Ihrer Katze nach einem einfachen Prinzip ausrechnen. Sie haben dort aber auch die Möglichkeit, Ihr eigenes Alter in Hunde- oder Katzenjahre umzurechnen. Ein 40 jähriger Mensch wäre demnach als Hund knapp 6 Jahre alt, und als Katze gut 6,5 Jahre alt.
  • Möchten Sie beim Berechnen korrekt vorgehen, und auch die Größe des Hundes mit angeben, dann können Sie dies hier ganz genau machen. Geben Sie zuerst das wahre Alter des Hundes ein, und wählen Sie anschließend das Gewicht aus. Danach können Sie dann das genaue Ergebnis ablesen.
  • Zusätzlich spielen aber auch noch einige andere Faktoren eine Rolle. In der Regel leben kastrierte Hunde länger als die, die nicht kastriert sind. Und auch die Art der Haltung und die Ernährung nehmen Einfluss auf das Alter der Tiere. Hunde, die artgerecht und gut ernährt werden, haben einen höhere Lebenserwartung als Tiere, die nur minderwertiges Futter bekommen.
  • Deswegen ist es wichtig, stets darauf zu achten, dass der Hund weder an Übergewicht noch an Untergewicht leidet. Viel Bewegung und reichlich Auslauf wirken sich ebenfalls positiv aus. 
  • Hunde, die gar keine oder nur eine mäßige tierärztliche Versorgung bekommen, können Krankheiten verschleppen und dadurch weitere Symptome oder Beschwerden bekommen. Die Hunde sollten daher regelmäßig geimpft werden, mit einer Wurmkur versorgt werden, und bei Anzeichen einer Krankheit so schnell wie möglich von einem Tierarzt oder einem Tierheilpraktiker untersucht werden.
  • Denn auch, wenn Hunde und Menschen nicht sehr viel gemeinsam haben, so führen eine gute Lebenshaltung und eine gesunde ausgewogene Ernährung auch automatisch zu einer höheren Lebenserwartung. Dem Tier geht es besser, es fühlt sich wohl und kann sich ausreichend ohne Einschränkungen bewegen.

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