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Hundesprache verstehen? - So klappt's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:02
Wenn doch Hunde sprechen könnten...

Wie schön wäre es doch, wenn der vierbeinige Freund sprechen oder zumindest ein paar wenige Worte mit uns Menschen wechseln könnte. Aber wenn man so will, tun sie das gewissermaßen auch. Denn der Blick eines Hundes sagt oft mehr, als tausend Worte. Wir Menschen tun deshalb gut daran, bei "Lumpi", "Raudi", "Wuffi" und Co. einmal genauer hinzusehen. Denn dann werden wir gewiss sehr rasch herausfinden, was unser geliebter Begleiter denn tatsächlich von uns will. Zwar ist die Hundesprache nicht immer auf Anhieb leicht zu verstehen, aber wie heißt es so schön: "Mit Geduld und Spucke..."

  • Wenn das Bellen den Nachbarn nervt und er dies als lästige Ruhestörung empfindet, so tut er durchaus auch mal gut daran, genauer hinzuhören. Denn keineswegs ist das unaufhörlich erscheinende Gebell ein Signal für die Verteidigung seines Reviers (sprich: des Gartens nebenan) oder ein Zeichen für Freude und Aufregung.
  • Wenn nämlich zwischendurch häufig ein Jaulen zu hören ist, kann dies ein Indiz für Unwohlsein, Angst und sogar Not sein. Auf der anderen Seite kann übermäßiges Bellen jedoch sehr wohl auch ein Zeichen für eine falsche Erziehung sein.
  • So macht es Sinn, dem Nachbarn auch mal intensiver auf den "Zahn zu fühlen" und Erkundungen über die Art der Hundehaltung einzuholen....

  • Was meint "Bello" nur, wenn er hechelt und die Zunge heraushängen lässt?
  • Nicht immer ist dies ein Signal dafür, dass ihm warm ist.
  • Auch Gähnen ist bei Hunden keineswegs stets ein Zeichen von Müdigkeit.
  • Sogar bei Schmerzen ist längst nicht immer "Verlass" darauf, dass "Lumpi und Kollegen" sich durch Jaulen oder Fiepen bemerkbar machen.
  • Andererseits ist ein lautes kurzes Bellen in der Regel ein Garant für positive Stimmung und ein Ausdruck der Freude. Oder...?

  1. Wenn "Bello" die Ohren anlegt, so ist dies meist ein Signal dafür, dass er Herrchen oder Frauchen in dem Moment ganz besonders viel Aufmerksamkeit schenkt. Gleichwohl kann es bedeuten, dass er gerade außerordentlich wachsam ist (vielleicht, weil er ein unbekanntes Geräusch gehört hat) oder dass er Angst hat.
  2. Legt sich der geliebte Vierbeiner auf den Rücken und spreizt den Schweif ab bzw. legt ihn flach auf den Boden, so ist er gerade herrlich entspannt und sehnt sich nach einer ausgiebigen Massage bzw. Streicheleinheit.
  3. Ist hingegen der Schwanz eingezogen, so ist das Auf-den-Rücken-legen ein Zeichen von Demut und Ergebenheit - oder von Unwohlsein und Angst.
  4. Hecheln ist zumeist ein Signal dafür, dass der Hund schwitzt. Aber es darf gleichwohl als Zeichen dafür verstanden werden, dass er dem Herrchen bzw. Frauchen etwas sagen will: "Bitte geh' mit mir Gassi - ich muss unbedingt mal 'raus!"
  5. Darüber hinaus ist Hecheln auch ein Zeichen für Schmerzen. Nicht immer drücken sich nämlich körperliche Beschwerden durch Fiepsen oder Jaulen aus...

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