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Husky als Haustier halten - Geht das?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:21
Der aus den kalten Regionen der Nordhalbkugel stammende Husky ist eine anerkannte Hunderasse.

Der aus den kalten Regionen der Nordhalbkugel stammende Husky ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse. Er war der nicht wegzudenkende Begleithund der dortigen Nomadenvölker und wurde später zu einem begehrten Schlittenhund, der bei entsprechendem Training in der Lage ist, das 9fache seines Körpergewichtes zu ziehen. Dadurch wurde aus dem Haustier für die Inuit ein wichtiges Nutztier. Durch selektive Auswahl der jeweils freundlichsten und folgsamsten Hunde entstand der heutige Rassestandard.

Husky als Haustier

Die Rasse und der Charakter des Huskys

  • Der Husky wird in vier anerkannte Rassen unterschieden: dem Sibirian Husky, dem Grönlandhund, dem Alaskan Malamute und dem Samojede. Dabei zählt der Alaskan Husky zu den nicht anerkannten Rassen, da in diese Rasse andere Rassen, wie zum Beispiel Jagd- und Windhunde, mit eingezüchtet wurden.
  • Der Sibirian Husky gilt als Vorfahre des Alaskan Husky. Wie sein Name schon aussagt, stammt er aus Sibirien aus der Region des Beringmeers und des Ochotskischem Meers. Die Hunde wurden dort als Arbeitshunde von Fischern, Jägern und Rentierzüchtern eingesetzt. Erstmals kam ein Sibirian Husky 1909 nach Alaska.
  • Der Charakter des Huskys ist sanftmütig und freundlich. Auch Fremden gegenüber ist er kontaktfreundlich und aufmerksam, allerdings ist er kein Wachhund. Er ist sehr intelligent und somit ein guter Begleit- und Arbeitshund. Huskys bellen so gut wie nie, allerdings heulen sie gerne und ausdauernd.
  • Die Lebenserwartung eines Huskys beträgt etwa 14 Jahre.


Einen Husky halten in der Wohnung

  • Aufgrund seines freundlichen Charakters wird auch ein Einbrecher sympathisch empfangen. Daher ist der Husky als Wachhund absolut ungeeignet.
  • Bei Spaziergängen sollte man einen Husky nicht ableinen, denn unangeleint sucht ein Husky schnell das Weite. Auf Zurufen reagiert er nur sehr selten, denn der Husky ist ein Schlittenhund und wurde zum Ziehen geboren und nicht um sich dem Menschen unterzuordnen.
  • Wer dies nicht akzeptieren kann, sollte keinen Husky halten. Oftmals bleibt dem Besitzer nichts anderes übrig, als an der Stelle zu warten und auf die Rückkehr des Hundes zu hoffen. Zudem verfügt der Husky über einen ausgeprägten Jagdsinn und geht diesem zum Ärger der Jäger gerne nach.
  • Ein Husky benötigt deutlich mehr Auslauf als andere Hunderassen. Auch bei Regen, Sturm und Schnee will diese Rasse mehrmals täglich ihren Freigang, welcher 30 Minuten nicht unterschreiten sollte. Wer dies nicht kann, sollte keinen Husky halten.

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