Foto: Shutterstock.com

Katzenallergie - Ein Grund zur Trennung?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Viele Menschen glauben, dass der Auslöser der allergischen Reaktionen die Haare der Katzen sind.

Was können wir gegen eine Katzenallergie machen? Diese Frage stellen sich wahrscheinlich die Menschen, die bereits Katzen besitzen und sich nach Diagnostizierung einer Allergie dennoch nicht trennen wollen. In vielen Fällen muss es auch nicht ausschließlich zur Trennung führen. Ein gemeinsames Leben mit seinem geliebten Haustier ist immer noch möglich.

Viele Menschen glauben, dass der Auslöser der allergischen Reaktionen die Haare der Katzen sind. Doch dies ist ein Irrtum. Der Speichel der Tiere enthält einen Eiweißstoff, der dafür verantwortlich ist. Das Glykoprotein wird aber auch durch Urin und Hautdrüsen ausgeschieden.

Daher breitet sich das Katzenallergen sehr schnell aus, wenn sich die Katze putzt und es durch den Speichel verteilt. Dadurch gelangen die leichten Aeroallergene über die Luft an Möbel, Kleidungsstücke, Teppichböden und an viele andere Gegenstände.

  • Im Betracht all dieser Maßnahmen einer Katzenallergie entgegenzuwirken, ist zu beachten, dass die Hyposensibilisierung mit viel Geduld verbunden ist. 
  • Eine Behandlung kann in machen Fällen zwei bis drei Jahre dauern oder auch länger. Jedoch ist sie ein sehr effektives Mittel. 
  • Vorsicht ist auch bei der gründlichen Reinigung geboten, die sehr oft empfohlen wird. Zu häufiges Staubsaugen kann eine noch stärkere Verteilung der unsichtbaren Molekühle hervorrufen. 
  • Ebenfalls können Allergien, die spontan aufgetreten sind, auch plötzlich wieder abklingen und vollkommen verschwinden. Deshalb ist von einer vorschnellen Entscheidung, das Haustier in ein Tierheim zu bringen, drigend abzuraten. 

Und außerdem:

  • Wir Menschen, die sich eine Katze so einfach als Haustier halten können, dürfen nicht so “ Ich- bezogen “ sein: Wussten Sie schon, dass auch Katzen allergisch gegen uns Menschen reagieren können? 
  • Immerhin ist dies der Fall bei 2% dieser wunderbaren Tiere, bei denen die Allergien durch menschliche Hautschuppen und Haare hervorgerufen werden. Sehr staubige Wohnungen in denen geraucht wird, machen den Katzen das Leben zusätzlich zur Qual. 
  • Und da wir wissen, dass unser Freund die Katze von Natur aus schon gerne mal die Nase rümft, sollten wir Menschen auch aus dieser Perspektive betrachtend gut für unseres geliebtes Haustier sorgen!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die zur Minderung der Katzenallergie beitragen. Es folgt eine Anleitung mit Maßnahmen unterschiedlicher Wirksamkeit, nach steigender Effektivität sortiert:

  1. Entfernen Sie soweit es möglich ist Gardienen, Teppiche, Stoffmöbelstücke oder offene Regale aus den Wohnräumen.
  2. Lüften Sie häufiger alle Zimmer und wischen Sie feucht, um die Konzentration des Allergens in der Luft zu verringern.
  3. Setzen Sie spezielle Luftfilter ein, die die Atemluft zum Teil reinigen können.
  4. Regelmäßiges Baden kann zur ausartenden Wasserschlacht werden, doch kann einen Versuch wert sein. Villeicht ist Ihre Katze eine Wassernixe.
  5. Doch versuchen Sie auch das Einreibemittel Allerpet/ cat: Ein Pflegemittel für das Fell Ihrer Katze, das bekanntlich von den Tieren toleriert wird und trozdem mild sein soll für das Katzenfell und die Haut. Schon ein regelmäßiges Einzetzen des Mittels mindert das Ausscheiden des Allergie hervorrufenden Eiweißes um 90%.
  6. Eine letzte Möglichkeit die sich bietet ist die Hyposensibilisierung. 
  7. Hier klicken um zu erfahren wie die die Hyposensibilisierung im Kampf gegen eine Tierhaarallergie helfen kann.

Kommentare