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Kein Geld für den Tierarzt - Was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:13
Auch wenn das Geld für den Tierarzt knapp ist, muss der Vierbeiner medizinisch versorgt werden.
Das bereitet vielen Tierfreunden Bauchweh.
Vielleicht erwischt Sie ausgerechnet in einer finanziellen Notlage eine Erkrankung oder ein Unfall Ihres Tieres. Vielleicht ist Ihr Liebling chronisch krank und der Geldbeutel leer. Egal, durch welchen Umstand diese zugegeben unangenehme Situation entsteht: Das Tier gehört zur Familie und es braucht Hilfe. Fehlendes Geld für den Tierarzt muss kein Grund für das Tierheim sein. Oder gar für keine Behandlung! Wichtig ist zunächst das Wohl Ihres Tieres! Doch keine Panik - es gibt verschiedene Möglichkeiten dem kranken Liebling helfen zu lassen:

  • Viele Tierärzte lassen sich bei Stammkunden auf eine Ratenzahlung ein.
  • Sprechen Sie Ihren Haustierarzt einfach vor der Behandlung darauf an.
  • Klären Sie, welche Raten für Sie persönlich möglich sind. Das ist nicht peinlich, sondern zeugt von Ihrer Tierliebe!
  • Seien Sie ehrlich, was ihre Finanzen anbelangt. Sagen Sie offen, dass das Geld für den Tierarzt knapp ist. Eventuell ist ein aufwendiges Röntgenbild, die teuren Medikamente oder das unbezahlbare Spezialfutter gar nicht unbedingt nötig.
  • Das kann der Tierarzt mit Ihnen gemeinsam herausfinden!
  • Wenn keine Ratenzahlung möglich und auch sonst kein Geld für den Tierarzt aufzutreiben ist, wenden Sie sich an Ihren örtlichen Tierschutzverein. Dort kann Ihnen gegebenenfalls ausgeholfen werden. Kein Tierschützer möchte deshalb einen Hund, eine Katze oder andere Haustiere im Tierheim sehen.
  • Es gibt sehr günstige Krankenversicherungen für Haustiere. Sollte es zum Ernstfall kommen, springt diese ein. Sie zahlen nur jeden Monat einen, vergleichbar geringen, Beitrag.
  • Das ist allerdings keine Lösung für die Schnelle, sondern schützt Sie langfristig – wenn das Geld für den Tierarzt mal wieder knapp werden sollte.
  • Kennen Sie sich mit Hausmitteln aus? Manche Krankheiten kann man auch gut selber behandeln. Kurzfristige Durchfälle und Erbrechen bei Hund und Katze müssen zum Beispiel nicht sofort vom Tierarzt behandelt werden.
  • Oft hilft auch die Fütterung von Schonkost, wie gekochtem Huhn und Reis. Sind Sie sich allerdings nicht sicher oder die Probleme halten länger an, ist der Besuch eines Tierarztes unbedingt notwendig!

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