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Maus als Haustier halten? - Das ist zu beachten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:15
Auch wenn die Maus klein ist, stellt sie besondere Forderungen an Haltung und Fütterung.

Eine Maus sollte niemals als Einzeltier gehalten werden. Mäuse brauchen Artgenossen, damit sie glücklich leben können. Damit man keinen ungewollten Nachwuchs bekommt ist es ratsam, gleichgeschlechtliche Tiere zu halten. Mindestens zwei Mäuse oder auch eine kleine Gruppe ist artgerecht. Auch der Käfig muss groß genug sein, damit sich die Tiere wohlfühlen können. Bei zwei Mäusen sollte dieser mindestens 60 x 30 cm groß sein. Das sind jedoch nur die Mindestmaße - der Käfig darf ruhig größer sein. Damit sich die Tiere nicht verletzen oder entwischen können, sollten die Gitterstäbe möglichst dicht nebeneinander sein.

  • Mäuse sollten nicht als Einzeltiere gehalten werden.
  • Den Käfig nicht neben der Heizung aufstellen.
  • Unbedingt für Rückzugsmöglichkeiten sorgen.

  • Fertiges Körnerfutter
  • Frischfutter
  • Obst
  • Gemüse
  • Käfig
  • Einrichtung
  • Streu

Maus als Haustier halten - Tipps

  • Der Käfig sollte an einem geschützen Ort im Zimmer aufgestellt werden. Die Mäuse dürfen nicht direkt neben der Heizung stehen, sollten aber auch keinen Durchzug abbekommen.
  • In den Käfig füllt man Kleintierstreu hinein. Mit diesem Streu muss der Boden mindestens 3 cm dick bedeckt werden. Dann benötigen die Tiere außerdem eine Trinkflasche und Futternäpfe. Die Trinkflaschen lassen sich in gewünschter Höhe an den Gittern befestigen. Die Futternäpfe sollte möglichst flach und schwer sein.
  • Damit sich die Mäuse auch verstecken oder zurückziehen können, sollten mindesten zwei Schlafhäuser aus Holz in dem Käfig aufgestellt werden. Zum Spielen eignet sich ein Hamsterrad und viele andere Dinge, die man im Fachhandel zu kaufen bekommt.
  • Zusätzlich sollte auch jeden Tag etwas frisches Heu in den Käfig gegeben werden. Im Fachhandel bekommt man auch fertig gemischtes Mausfutter, das in der Regel aus Körnern besteht.
  • Man kann Mäuse aber auch mit frischen Zutaten füttern. Die Tiere fressen Löwenzahn, Katzengras, Möhren und auch Gurken oder Hagebutten. Allerdings sollte immer nur eine kleine Menge gegeben werden, und Futterreste müssen dann wieder aus dem Käfig entfernt werden, denn Mäuse hamstern ihr Futter nicht.
  • Im Gegensatz zu anderen Nagern brauchen Mäuse keinen Freilauf im Zimmer. Die Tiere sind sehr stressempfindlich, und fühlen sich in ihrem Käfig am wohlsten. Deswegen ist es auch wichtig, dass die Tiere dort ausreichend Platz und mehrere Beschäftigungsmöglichkeiten haben.
  • Je nachdem, wie groß der Käfig ist, kann man ihn noch mit Ästen und Wurzeln aus der freien Natur ausstatten. Mäuse klettern gerne und können sich so etwas mehr bewegen. Zudem werden sie sich freuen, denn die Äste können gleichzeitig auch benagt werden.
  • Die Ecken, in denen sich besonders viel Urin ansammelt, sollte man jeden Tag mit einer kleinen Schaufel säubern, und anschließend mit frischem Streu auffüllen. Den gesamten Käfig sollte man nur einmal in der Woche komplett sauber machen.

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