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Mein Hund frisst nicht, was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Viele Hundebesitzer kennen dieses Phänomen!
Waldi schnuppert nur kurz am Futternapf - und dreht sich um und geht, ohne den Inhalt auch nur noch eines Blickes zu würdigen.

  • Auch wenn der Hund sein Futter sonst liebt und im Nullkommanix hinunterschlingt, ist dieses Verhalten kein Grund, um in Panik zu verfallen. 
  • Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen dafür, von denen die meisten eines gemeinsam haben - sie sind harmlos.
  • Sollte der Hungerstreik allerdings länger anhalten, dein Hund Gewicht verlieren oder Erbrechen und Durchfall haben, ist der Gang zum Tierarzt unvermeidlich - dann könnten gesundheitliche Probleme Ursache für die Appetitlosigkeit sein!

  1. Eine von vielen Möglichkeiten ist, dass der vierbeinige Begleiter schlicht überfüttert ist. Vor allem in großen Familien kommt es oft vor, dass jedes Familienmitglied dem kleinen Liebling ab und zu heimlich Leckerlies zusteckt. Legt man diese "Kleinigkeiten für zwischendurch" auf einen Haufen, wird oft ersichtlich, dass eine beträchtliche Menge zusammenkommt. 
  2. Zur offiziellen Fütterungszeit hat der Hund dann natürlich keinen Hunger mehr . Hier kann es oft helfen, das Füttern mit Leckerlis zu untersagen oder die Snacks und Belohnungen für den kompletten Tag in eine Schüssel zu legen, aus der sich alle Familienmitglieder bedienen können - ist diese leer, ist Schluß mit Füttern.
  3. Hunde, deren Hormone verrückt spielen, haben ebenfalls oft keinen Appetit. Egal ob dein Rüde eine läufige Hündin in der Nachbarschaft wittert oder deine Hundelady selbst läufig ist - das schlägt manchmal auf den Magen und erledigt sich in der Regel innerhalb kurzer Zeit von selbst. 
  4. Zahnende Hunde haben manchmal Schmerzen oder Probleme mit dem Kauen. In diesem Fall kann es helfen, Trockenfutter in Wasser einzuweichen, um dem Hundekind die Nahrungsaufnahme zu erleichtern. 
  5. Rinderhautknochen und spezielle Kauspielzeuge erleichtern den Zahnwechseln übrigens ungemein - und schonen ganz nebenbei auch noch deine Schuhe und Möbel!
  6. Ein weiterer Grund für das Verweigern des Futters kann sein, das dein Vierbeiner dich einfach schon richtig gut erzogen hat. 
  7. Verweigert er das Futter, bekommt das "arme Hundi" eben eine Leberwurstschnitte, Kekse oder Ähnliches - schlauer Hund! 
  8. Hier hilft es, konsequent zu sein: Das Futter wird nach 20 Minuten weggestellt und zur nächsten Mahlzeit wieder serviert, dazwischen gibt es - nichts! Noch kein Hund ist vor dem vollen Napf verhungert! 

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