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Pfotenpflege mit Hirschtalg? – Winterschutz für Hunde

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Achtung bei der Pfotenpflege im Winter.

In manchen Teilen unseres Landes hat der Winter bereits Einzug gehalten. Da wird dann nicht nur die Luft kalt, sondern auch der Boden. Während wir Menschen uns gegen diese Kälte mit festem Schuhwerk schützen, haben es unsere geliebten Vierbeiner nicht ganz so einfach. Da muss auf die Pfotenpflege noch besser geachtet werden als sonst!

Denn während der Wintermonate kann nicht nur harter Schnee oder Eis schmerzhaft sein, sondern auch das Streugut, das in offenen Wunden oder Hautrissen besonders schmerzt. Hier kann man nun auf die Pfotenpflege mit Hirschtalg zurückgreifen. Hirschtalg ist – wie der Name schon erahnen lässt – ein Fett, das aus dem Talg von Hirschen stammt. Hiermit werden die Pfoten des Hundes eingecremt, um diese vor dem Wundwerden zu schützen. 

Bitte beachten

  • schützt die Hundepfoten vor Rissen
  • vermindert das Wundwerden beim Laufen auf gefrorenem Schnee
  • schützt vor Streusalz
  • macht die Ballen geschmeidig
  • kann auch ganzjährig verwendet werden, um die Pfoten zu schonen

Schmerzfrei durch den Winter

Der Vorteil der Pfotenpflege mit Hirschtalg liegt darin, dass der Ballen sanft und geschmeidig gemacht wird, so dass ein Aufplatzen der Haut weniger wahrscheinlich ist und somit auch kein Salz in die Wunde eintreten kann. 

Auch wenn manche gerne auf Vaseline zurück greifen, eignet sich doch Hirschtalg besser zur Pfotenpflege: Im Hirschtalg befindet sich weniger Wasser als in Vaseline, so dass er einerseits die Ballen geschmeidiger macht, andererseits längeren Schutz bietet. 

Trotz Pfotenpflege mit Hirschtalg sollten die Pfoten nach dem Spaziergang aber gereinigt werden, damit das Salz vollständig entfernt wird. 


Des Weiteren sollte noch die Fellpflege bei Hunden im Winter beachtet Werden. Auch Kleidung für Hunde gibt es bereits.

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