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Trockenfutter oder Feuchtnahrung? - Die Basis moderner Tierernährung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:38
Die Fragestellung, ob eine artgerechte Ernährung des Hundes über Trocken- oder Feuchtfutter besser gewährleistet ist

Die Fragestellung, ob eine artgerechte Ernährung des Hundes über Trocken- oder Feuchtfutter besser gewährleistet ist, wird derzeit heiß diskutiert. Dabei übersehen die meisten Tierhalter, was bei der modernen Tierernährung wichtig ist. Sie muss ausgewogen und hochwertig sein.

Fun Fact

Weder Trockenfutter noch Feuchtfutter hat etwas mit der Nahrung zu tun, die der Vorfahre des Hundes in der Wildnis zu sich nimmt. Es ist also müßig darüber zu streiten, welche Art von Futter der natürlichen Ernährung am meisten entsprechen würde. Weder gekochtes Feuchtfutter, noch Trockenfutter entsprechen der Ernährung in der Natur. Die moderne Tierernährung kann aus beiden Arten Futter bestehen. Ob sie minder- oder hochwertig ist, kommt allein auf die Zusammensetzung an.

Die Zusammensetzung zählt

Viele Hundefuttersorten enthalten große Mengen an Getreide. Der hohe Anteil an Kohlenhydraten macht das Futter kalorienreich, die Hunde werden schnell übergewichtig. Auch kann Getreide zu Zahnschäden führen, denn im Maul verwandelt sich Stärke in Zucker. Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und künstliche Aromen gehören nicht zur modernen Tierernährung. Diese Stoffe können Allergien auslösen und sogar das Verhalten verändern.

Einige Indikatoren zeigen schnell und eindeutig an, welches Futter für den Vierbeiner bekömmlich ist. Wird der Hund richtig ernährt, ist der Stuhl weder zu weich noch zu fest. Auch der Geruch des nassen Fells zeigt deutlich, ob die Ernährung hochwertig ist. Riecht das Fell nach Hundefutter, spricht vieles für künstliche Aromastoffe im verabreichten Futter.

Die Vorteile von Trockenfutter sind die für den Menschen wichtig. Es ist einfach zu bevorraten und auf Reisen problemlos mitzuführen. Sofern der Hund ausreichend Wasser bekommt und keine Zahnprobleme hat, hat es für das Tier keine Nachteile. Nassfutter ist allerdings leichter zu verdauen und auch für Hunde mit schlechten Zähnen konsumierbar. Sehr wichtig sind natürliche Zutaten und ein hoher Fleischanteil. Tierisches Eiweiß ist besser als Pflanzliches.

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