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Vom Hund gebissen - Was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:54
Eigentlich ist er der beste Freund des Menschen - Der Hund.

Eigentlich ist er der beste Freund des Menschen-der Hund! Trotzdem ist er auch ein Tier mit einem kräftigen Gebiss und manchmal beißt er auch zu. Hunde beißen aus Angst, aus Schmerz, aus Irritation, aus Jagdinstinkt und um ihr Territorium und ihre Familie zu beschützen. Wenn das passiert, dann kommt es oft zu bösen Verletzungen, den die scharfen Zähne können tiefe Wunden reißen, starke Quetschungen und sogar Knochenbrüche verursachen.

  • Im Speichel der Hunde viele gefährliche Bakterien, die bei Nichtbehandlung der Wunde zu Entzündungen, Vereiterungen und im schlimmsten Fall zur Blutvergiftung führen können.

  1. Selbst eine kleine oberflächliche Bisswunde solltest Du unbedingt mit einem Desinfektionsmittel behandeln und danach in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, der die Wunde untersucht. 
  2. Ist sie tief, muss sie eventuell genäht werden und bei großen klaffenden Wunden ist ein chirurgischer Eingriff notwendig. 
  3. Außerdem wird der Arzt Dich darüber befragen, ob ein Impfschutz gegen Tetanus besteht. Die Erreger dieser gefährlichen Krankheit sind im Hundespeichel nämlich auch oft vorhanden. 
  4. Der Impfschutz hält maximal 10 Jahre, bevor er aufgefrischt werden muß. Auch nach dem Biss ist eine Tetanus-Impfung noch möglich. 
  5. Außerdem wird der Arzt auch nach dem Hergang der Beiß- Attacke fragen. Kennst Du den Hund und seinen Besitzer? Hat der Hund sich schon vorher ungewöhnlich verhalten? Diese Frage zielt auf eine mögliche Tollwut bei dem Tier. 
  6. Entsteht der Verdacht, der Hund könnte an dieser, in Mitteleuropa zum Glück seltenen aber äußerst gefährlichen Krankheit leiden, kann ebenfalls auch Stunden nach dem Biss noch eine Impfung erfolgen.

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