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Warum der Hund nur mit der richtigen Ernährung gesund sein kann

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Ernährung und Hundegesundheit hängen unmittelbar zusammen.

Es ist beim Hund nicht viel anders als bei uns Menschen: Ernährung und Gesundheit hängen unmittelbar zusammen und nicht alles, was schmeckt, ist auch gesund. Nur ein qualitativ hochwertiges Futter kann auf Dauer die optimale Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen gewährleisten. Falsche Ernährung hat dagegen fatale Auswirkungen auf die Gesundheit des Vierbeiners. 

 

Ernährung muss dem Bedarf entsprechen

Wie beim Menschen ist auch beim Hund der Nährstoff-Bedarf individuell verschieden. Er hängt teils vom Alter, teils vom Aktivitäts-Grad des Tieres ab. Welpen haben naturgemäß andere Bedürfnisse als ältere Hunde, und ein Tier, das den ganzen Tag in Bewegung ist, braucht eine andere Ernährung als der Artgenosse, der nur faul zu Hause im Körbchen liegt. Überfütterung führt zu Übergewicht - auch das ist nicht anders als bei Herrchen und Frauchen! Und ist Ihr Vierbeiner einmal krank, muss das Futter so angepasst werden, dass es zur Wiederherstellung der Gesundheit beitragen kann. 
All diese Faktoren erschließen sich dem gesunden Menschenverstand schon ohne besondere Vorkenntnisse. Trotzdem ist es wichtig, sich über die richtige Ernährung für den Hund gründlich zu informieren, um Fehler und deren Auswirkungen zu vermeiden. 

Fertigfutter, gekochtes Essen oder Rohkost?

An dieser Grundsatz-Frage erhitzen sich die Gemüter. Von Natur aus fressen Hunde in der Hauptsache rohes Fleisch. Daher vertritt so mancher Halter die Meinung, nur diese Art von Ernährung könne für seinen Liebling wirklich gesund sein. Ob roh oder gekocht - Fleisch ist eine wichtige Proteinquelle für Ihr Tier. Als Lieferanten für Kohlenhydrate und Ballaststoffe spielen jedoch auch pflanzliche Bestandteile durchaus eine Rolle in der Hunde-Ernährung. Verschiedene Getreideflocken, gekochter Reis und gekochte Kartoffeln eignen sich ebenso wie unterschiedliche Gemüsesorten. Ballaststoffe sind wichtig für das Verdauungs-System - nicht nur bei uns Menschen.


Wer seinen Liebling selbst bekochen will, sollte sich mit der Nährstoff-Zusammensetzung der einzelnen Lebensmittel vertraut machen und in der Rationsberechnung beraten lassen, um das Futter bedarfsgerecht zusammenstellen zu können. Einfacher, aber nicht zwangsläufig gesünder (auch hier scheiden sich die Geister) ist die Ernährung mit Fertigfutter.


Egal, für welche Methode man sich letztlich entscheidet: Wichtig ist, dass der Energie- und Nährstoffbedarf gedeckt wird und in ausreichender Menge Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine zugeführt werden. Ernährungsfehler können negative Auswirkungen haben. Nämlich auf das Fell des Tieres (es wird stumpf und glanzlos), auf seine Haut und sogar auf sein Verhalten. 

Was nicht in den Fressnapf darf

Es gibt Lebensmittel, die für Menschen in vernünftigen Maßen unbedenklich, für den Hund aber giftig sind. Schokolade, Zwiebeln und Weintrauben sind hier an erster Stelle zu nennen. Sie enthalten Bestandteile, die in größeren Mengen für das Tier toxisch sind. Dasselbe gilt für rohe Bohnen, Knoblauch, Avocados und rohe Kartoffeln. Milch, Butter und rohe Eier bekommen dem Vierbeiner ebenfalls nicht. So mancher ahnungslose Halter, der seinen Liebling mit "Leckereien" verwöhnen möchte, schadet massiv dessen Gesundheit.

Allgemein wäre noch zu sagen, dass das Futter mindestens Zimmertemperatur haben oder angewärmt werden sollte. Was direkt aus dem Kühlschrank kommt, tut dem Magen Ihres Hundes nicht gut und kann zu Problemen führen.
Hat sich eine Futtermethode bewährt und das Tier ist aktiv und gesund, sollte man dabei bleiben.

 

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