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Was tun wenn ein Haustier verstorben ist?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Wenn ein Haustier innerhalb einer Familie gestorben ist, ist dies meist eine sehr traurige Sache.
Vor allem wenn kleine Kinder in der Familie sind, dann fällt es selbst Erwachsenen schwer, den Kindern den Tod des Haustieres begreiflich zu machen. Auch die Frage des Verbleibs der sterblichen Überreste eines Haustieres ist sicher keine einfache Lösung. Die erste Reaktion, das geliebte Haustier Zuhause zu begraben, ist nicht so einfach zu lösen. Doch welche Möglichkeiten hat nun ein Tierbesitzer die sterblichen Überreste loszuwerden?

  • Das Tier im heimischen Garten beizusetzen ist nach deutschen Gesetzen eigentlich verboten, dass gleiche gilt auch für Wälder, Wiesen und öffentliche Plätze.

  • Jeder Tierbesitzer hat grundsätzlich die Möglichkeit, die sterblichen Überreste des geliebten Haustieres beim Tierarzt abzugeben. Die Tierkadaver werden von den sogenannten Tierkadaververwertungsstellen abgeholt und durch Verbrennen beseitigt. 
  • Natürlich hängt es im Wesentlichen auch von der Größe des Haustieres ab, was man mit dem lieben verstorbenen Haustier am besten anfängt. 
  • Einige Gemeinden und Privatanbieter haben hier eine humane Lösung und Marktlücke gefunden. Das Anlegen von Tierfriedhöfen gibt die Möglichkeit, dass man das geliebte Haustier würdig begraben kann. 
  • Außerdem haben eine Familie oder auch einzelne Tierbesitzer so die Möglichkeit, richtige Trauerarbeit leisten zu können. Aber auch die moderne Form der Tierbeseitigung entsteht immer öfter, richtig die Rede ist von den sogenannten Tierkrematorien. 
  • In einer würdigen Trauerfeier haben so alle Menschen die Chance, vom geliebten Haustier Abschied nehmen zu können. Wenn das Tier, welches gestorben ist nur klein war, ist die Übergabe in fachliche Hände meist ein kleineres Problem. Bei größeren Tieren ist es da schon problematischer.


Das ist zu tun, wenn das Tier gestorben ist.

  1. Die entsprechende Stelle ist zu benachrichtigen, meistens wird das verstorbene Tier auch Zuhause abgeholt. 
  2. Danach ist es wichtig einen gemeinsamen Termin zu suchen, wann ein Begräbnis oder die Einäscherung stattfinden kann. 
  3. Darüber hinaus gibt es auch noch eine Reihe von administrativen Aufgaben, die vom Tierbesitzer abgearbeitet werden müssen. 
  4. Ein verstobener Hund zum Beispiel muss bei der zuständigen Stelle für Hundesteuer abgemeldet werden. 
  5. Aber auch die Haftpflichtversicherung ist mit dem Tod des Hundes hinfällig. 
  6. Wenn eine Krankenversicherung für das Haustier bestanden hat, so muss auch hier eine Kündigung ausgesprochen werden. 
  7. Wenn alle Aufgaben erledigt sind, dann müssen die Menschen zusehen, dass sie den Tod des Haustieres verarbeiten lernen.

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