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Wie entfernt man Läuse von einem Haustier?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Wenn das eigene Haustier Läuse hat, ist dies nicht direkt ein Grund zur Beunruhigung.
Fast jeder Haustierbesitzer wird sich früher oder später mit diesem Thema auseinandersetzen. Obwohl es kein großer Spaß ist, Parasiten am eigenen Begleiter zu sehen, so ist es auch kein großes Drama; das Wichtigste ist einen kühlen Kopf zu bewahren.
Ein Lausbefall muss kein Indikator für schlechte Hygiene sein, auch wenn dies die umgängliche Meinung ist.
Dass Ihr Tier Läuse hat werden sie am heftigen Juckreiz ablesen können. Läuse sollten schnell und an allen Fronten bekämpft werden, da offene Kratzwunden sich entzünden können.
Die Behandlung zu Hause ersetzt keinen Besuch beim Tierarzt, kann aber gut gelingen, insofern die Situation genau beobachtet wird.
Die Bekämpfung von Läusen ist ein längerer Prozess und ist nicht nach einer bestimmten Zeitspanne abgeschlossen, je nach Wirkungsweise eines Mittels muss dieses auch mehrmals angewendet werden.

  • Die Sicherheit des Tieres
  • Die Hautverträglichkeit des Mittels
  • halten Sie weniger Körperkontakt zum Tier (zum einen wegen der Läuse, zum andern wegen des Mittels)
  • Achtung: Die Behandlung geschieht im Sinne des Tieres, wenn Probleme auftreten, muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Überprüfen Sie den Zustand Ihres Haustieres regelmäßig und brechen Sie die Behandlung ab, wenn negative Veränderungen stattfinden.

  • Ein Läusekamm für Haustiere
  • Ein Mittel gegen Schädlinge, am besten speziell gegen Läuse
  • Handschuhe und Mundschutz
  • Mehrere Plastiksäcke oder Plastiktüten (zur Verwahrung gewaschener Textilien)

  1. Das Tier gründlich mit dem Läusekamm kämmen und beobachten, wie hoch der Lausbefall ist (lebendige Läuse zerquetschen)
  2. Das Tier mit dem Mittel zur Schädlingsbekämpfung behandeln, die Gebrauchsanweisung genau befolgen (Handschuhe und Mundschutz nicht vergessen)
  3. Die Textilien mit denen das Tier in Berührung kommt oder gekommen ist heiß (nach Möglichkeit bei 60°C) waschen und mindestens 2 Wochen in Plastiksäcken verwahren
  4. Das Tier täglich kämmen, auf Hautreizungen achten und die Stärke des Befalls in Relation zum Vortag setzen
  5. Wie bereits erwähnt kann die Behandlung ohne tierärztliche Hilfe zwar gut gelingen, sollten jedoch Probleme auftreten, oder keine Fortschritte feststellbar sein, muss ein Fachmann aufgesucht werden.

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