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Wie gewöhnt man Hund und Katze aneinander?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Es ist nicht immer einfach diese zwei Artgenossen friedlich unter einen Dach zu kriegen.

Von Natur aus sind Hunde und Katzen sehr unterschiedliche Tiere und gehen sich viel lieber aus dem Weg als das sie beste Freunde werden. Hunde sind Rudeltiere und Katzen hingegen absolute Einzelgänger. Daher ist es nicht immer einfach diese zwei Artgenossen friedlich unter einen Dach zu kriegen. Das größte Problem was hier entsteht, sind die Missverständnisse die durch Kommunikationsschwierigkeiten zustande kommen. Beide Tiere haben verschiedene Körpersprachen, die sie am Anfang erst kennen und verstehen lernen müssen. Wenn ein Hund z.B. mit dem Schwanz wedelt, freut er sich und fühlt sich wohl. Die Katze hingegen würde mit den Schwanzwedeln Unwohlsein, Reizbarkeit und Angriffslust mitteilen. Um diese Schwierigkeit der Kommunikation zu umgehen, ist es ratsam zwei Jungtiere gleichzeitig ins Haus zu holen. So können sich die Tiere von klein auf spielerisch verstehen lernen und somit auch den etwas anderen Hausgenossen akzeptieren. Aber auch wenn dies nicht der Fall ist, kann man sie mit einigen hilfreichen Tipps und Tricks durchaus zu guten Partnern erziehen.

  • das Kennenlernen sollte ruhig und ohne Hektik stattfinden
  • langsame und zwanglose Gewöhnung aneinander
  • Hund und Katze dürfen sich am Anfang nicht selbst überlassen werden
  • getrennte Mahlzeiten
  • räumliche Trennung für die ersten Tage
  • Katze muss einen Fluchtweg haben
  • Tagesrhythmus muss auch weiterhin bestehen bleiben

  • Geduld und Einfühlsamkeit 
  • Verständnis
  • viel Zeit und Ruhe
  • mind. 2 separate Räume (als Rückzugsmöglichkeit)

  1. Nun kommt das aufeinander Treffen von Hund und Katze. Um hier beiden Tieren die nötige Sicherheit zu bieten, sollte der Hund z.B. angeleint sein und/oder die Katze im Katzenkorb rein getragen werden. 
  2. Bitte nehmen Sie sich viel Zeit und Ruhe für diese erste Phase des Kennenlernens und zeigen sie auf keinen Fall Unruhe und Hektik. 
  3. Lassen Sie den Tieren also viele Möglichkeiten und Zeit sich einander zu gewöhnen. 
  4. Sprechen Sie ganz ruhig und leise auf die Tiere ein und vermeiden Sie dass eines der Tiere Grund zur Eifersucht hat. 
  5. Für die ersten Tage sollten die Tiere räumlich voneinander getrennt werden da sich beide erst an die jeweiligen Gerüche und Geräusche gewöhnen müssen. 
  6. Lassen Sie die Tiere am Anfang nie gemeinsam alleine sondern erst wenn Sie sich sicher sind das Sie nicht mehr eingreifen müssen.

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