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Wie hält man einen Hasen/ein Meerschwein?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Nicht jeder der sich ein Haustier wünscht hat die Möglichkeit, einen Hund oder eine Katze zu halten.

Nicht jeder, der sich ein Haustier wünscht hat die Möglichkeit, einen Hund oder eine Katze zu halten. Kleintiere wie Hasen und Meerschweinchen sind oft eine willkommene Alternative. Aber auch bei diesen kleinen Freunden sind einige Kriterien zur tiergerechten Haltung zu beachten, um die Tierchen bei guter körperlicher und seelischer Gesundheit zu halten.

  • verschiedene Tiere stellen verschiedene Ansprüche, die Entscheidung will gut überlegt sein
  • auch die Kleinen brauchen Zeit und Aufmerksamkeit
  • Tierarztbesuche müssen, im besten Fall nur für Impfungen, auch bei Kleintieren zeitlich und finanziell eingeplant werden
  • bei der Außenhaltung von Kaninchen besteht durch ihren Buddeldrang Fluchtgefahr

  • genügend Platz für eine artgerechte Haltung
  • ein artgerechtes Gehege für die Innen- oder Außenhaltung 
  • Einstreumaterial wie Sägespäne oder Pellets und Stroh
  • Artgerechtes Frisch- und Körnerfutter sowie Heu
  • Wichtig! Einen „Babysitter“, der sich während eines Urlaubs oder im Notfall um die Tiere kümmert

  1. Hase, Kaninchen oder Meerschweinchen - Bei der Auswahl des neuen Mitbewohners entscheidet auch, aber nicht nur, die Sympathie. Jedes dieser Kleintiere hat eine andere Lebensweise und daher andere Ansprüche. Hasen sind in der Regel Einzelgänger, während eine Einzelhaltung für Kaninchen und Meerschweinchen Tierquälerei bedeutet. Kaninchen brauchen unbedingt Gesellschaft und außerdem die Möglichkeit, ihrem natürlichen Drang zum Graben zu folgen. Auch die putzigen Meerschweinchen sind Rudeltiere und lieben Beschäftigung und Auslauf. 
  2. Außen- oder Innenhaltung - Sowohl Hasen und Kaninchen als auch Meerschweinchen können bei richtiger Eingewöhnung ganzjährig im Freien gehalten werden. Artgerechte Gehege für die Außenhaltung haben allerdings höhere Anschaffungskosten und der Standort will wohl überlegt sein. Pralle Sonne schadet den Tieren ebenso wie der falsche Boden. Für die Innenhaltung sind Käfige mit Kunststoffböden und Gitteroberteilen im Handel, die Nager benötigen aber ihren Freilauf in der Wohnung. Eine artgerechte Haltung verlangt ein Gehege bzw. einen Käfig mit mindestens zwei Quadratmetern Platz pro Tier, Schlafplätzen und Spielmöglichkeiten als Beschäftigungstherapie.
  3. Reinigung der Gehege und Fütterung - Alle drei bis vier Tage wird die Einstreu mit Holzspänen oder – pellets und Stroh erneuert. Ideal für die Tiere ist eine Fütterung morgens, mittags und abends, Heu und frisches Wasser müssen den ganzen Tag über zur Verfügung stehen.

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