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Wie macht man einen Hund stubenrein?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Bei jedem Welpen stellt sich die Frage, wie er stubenrein wird? Hier ein paar Tipps.

Bei jedem Welpen stellt sich die Frage, wie er stubenrein wird. Unerfahrene Hundebesitzer stehen hier vor einer Herausforderung, und selbst erfahrene Hundebesitzer müssen sich erst einmal auf das Tier einstellen.

  • Das wichtigsten Instrumente für einen Hundebesitzer in Bezug auf die Reinlichkeit seines neuen Partners sind Geduld, Ausdauer und vor allem viel Zeit, die er mit dem Hund verbringt. 
  • Da Hunde unterschiedlich sind, variiert die Dauer bis zur Zielerreichung erheblich. Während einige Hunde nur Tage brauchen, dauert es bei vielen Vierbeinern einige Wochen bis zur Stubenreinheit. 
  • Problematisch ist, dass ein Hund die Bedürfnisse auch nachts verspürt, wenn der Mensch schläft. Dieser Umstand ist zu berücksichtigen.

  1. Ein Hund kotet für gewöhnlich nicht in seinem Lager ein. Schlaf- und Ruhestätten sind tabu. Dieser Umstand bildet zunächst einmal den Rahmen für die Sauberkeitserziehung. 
  2. Da Hunde eine Höhle zum Schlafen bevorzugen, sollte diese in Form eines Kartons oder Ähnlichem an einer Stelle geschaffen werden, die immer im Blickfeld ist. 
  3. Der Hund wird sich dort aufhalten. Da der Hund nicht in sein „Schlafzimmer“ macht, wird er nach draußen gehen, um sein Geschäft zu verrichten. Der Hundehalter sollte seinem Gefährten folgen und ihn in den Garten oder Hof führen, wo er sein Geschäft verrichten kann. 
  4. Der Hundebesitzer sollte darauf achten, dass der Hund die Fäkalien immer an der gleichen Stelle absetzt. Nachdem das Geschäft gemacht ist, muss der Hund dafür gelobt werden. 
  5. Nach den Mahlzeiten und nach dem Trinken muss der Hundebesitzer mit seinem Haustier Gassi gehen, da Nieren und Darm angeregt werden. 
  6. Dadurch ist damit zu rechnen, dass der Hund sein Geschäft verrichten muss. Das Problem ist meistens in der Nacht zu sehen. Hunde, vor allem junge Hunde, schlafen nicht durch. 
  7. Es ist damit zu rechnen, dass der Weggefährte jede vierte bis fünfte Stunde seine Notdurft verrichtet. 
  8. Es wird einige Male vorkommen, dass der Hund sein Geschäft in der Wohnung verrichtet. Wird er dabei erwischt, muss der Hundebesitzer hart sein. 
  9. Hier hilft starkes und lautes Schimpfen. Auch das Packen am Genick ist hier angebracht. Danach sollte der Hund direkt an seinen Notdurftplatz gebracht werden. 
  10. Wird der Hund nicht erwischt, dann darf keine Konsequenz folgen, da der Hund keinen Zusammenhang herstellen kann. 
  11. Die Stelle ist gründlich zu reinigen, damit der Hund keine Markierung hinterlassen hat, und erneut an die Stelle macht.

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