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Wie wäscht man einen Hund?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Nicht immer ist es ganz leicht einen Hund zu Waschen, aber es lässt sich auch leider nicht vermeiden

Nicht immer ist es ganz leicht einen Hund zu Waschen, aber es lässt sich auch leider nicht vermeiden, denn auch das Fell und die Haut eines Hundes brauchen Pflege. Zwar sollte man es mit dem Waschen nicht übertreiben, denn das Fell und die Haut eines gesunden Hundes werden durch eine ganz natürliche Schutzschicht aus Fett und Hornhaut geschützt, aber eine regelmäßige Dusche muss auch der beste Freund des Menschen haben. Bei Hunden mit sehr hellem Fell, ist daher eine Wäsche öfters nötig.

  • Wasser und Shampoo dürfen nicht in Augen, Nase oder Ohren gelangen
  • keinen harten Wasserstrahl benutzen
  • den Hund nicht zwingen oder erschrecken, sondern ganz allmählich ans Waschen gewöhnen
  • kein aggressives Shampoo verwenden, denn es schädigt den natürlichen Hautschutz

  • eine Wanne oder Dusche
  • eine rutschfeste Matte 
  • lauwarmes Wasser
  • eine Gießkanne oder Duschbrause
  • ein mildes Hunde- oder Baby Shampoo
  • ältere Bekleidung und ein altes Handtuch

  1. Vor dem eigentlichen Waschen, sollte der Hund ordentlich gebürstet und ausgekämmt werden.
  2. Danach wird die rutschfeste Matte in die Wanne oder Dusche gelegt, denn ohne dieser Unterlage hat der Hund keinen festen Stand, kommt ins rutschen und gerät in Panik. Damit der Hund nicht erschrickt, sollte das Wasser nur Hand warm sein und mit einem leichten abduschen an den Füßen begonnen werden. 
  3. Somit bekommt der Hund schon erst einmal ein Gefühl fürs Wasser und erschrickt nicht gleich beim ersten Wasserstrahl. Der Wasserstrahl darf zudem nicht zu hart sein, sondern nur leicht eingestellt werden.
  4. Wenn der Hund sich ans Wasser gewöhnt hat, wird ganz vorsichtig mit dem Abduschen des gesamten Körpers begonnen. Dabei aber unbedingt beachten, dass das Wasser nicht in Nase, Augen oder Ohren spritzt, denn gerade dort reagieren unsere Hunde ganz empfindlich. Am besten ist es, man steckt ihm ganz leicht einen kleinen Wattebausch in die Ohren. 
  5. Das Shampoo wird auf dem Hals und dem Rücken aufgetragen und gut ins gesamte Fell ein massiert. Bei Bedarf immer wieder leicht Wasser hinzugeben. Nach einer kurzen Einwirkzeit, muss das Shampoo wieder sehr gründlich abgespült werden, damit keine Shampoo-Reste mehr im Fell und auf der Haut verbleiben. 
  6. Seifenreste können beim Hund zu Hautreizungen führen. Nach dem Bad, wird sich der Hund automatisch gut abschütteln, deswegen sollten auch keine wasserempfindlichen Gegenstände oder elektrischen Anlagen in der Nähe sein. 
  7. Im Sommer kann der Hund getrost an der Luft von selbst trocknen, ansonsten sollte man ihn mit einem alten Handtuch gut abrubbeln. Damit sich der Hund nicht erkältet, sollte er auch nicht an Plätzen trocknen, wo es sehr zieht.
  8. Zum Schluss nicht vergessen, den Wattebausch wieder aus den Ohren zu entfernen.

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