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Wo schlafen Vögel im Winter?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Jeder kennt das Phänomen: Im Frühjahr bauen Vögel in allen Sträuchern und Bäumen ihre Nester.

Jeder kennt das Phänomen: Im Frühjahr bauen Vögel in allen Sträuchern und Bäumen ihre Nester. Dort werden dann ihre Jungen aufgezogen. Im Winter findet man dann überall die verlassenen Brutstätten. Da stellt sich dann zwangsläufig die Frage: Wo schlafen diese Vögel im Winter?

Bitte beachten

  • Wasservögel senken im Winter die Temperatur in den Füßen, um trotzdem im eisigen Wasser schlafen zu können
  • Gartenvögel schlafen im Winter eng aneinander, damit sie sich gegenseitig wärmen
  • Um die enorme Entfernung zurücklegen zu können, schlafen Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden beim Fliegen

Zugvögel

Zuerst sollte man zwischen solchen Vögeln unterscheiden, die den Winter über in der heimischen Gegend verbringen und jenen, die in den Süden ziehen, den so genannten Zugvögeln. Diese schlafen laut den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beim Fliegen. Im Süden angekommen, nisten sie auf die gleiche Art und Weise in Bäumen und Sträuchern, wie sie es im Sommer hierzulande tun.

Wasservögel

Eine weitere Vogelgattung sind die Wasservögel. Diese schlafen im Sommer im Wasser. Im Winter wechseln sie nicht etwa ihren Schlafplatz, sie senken schlichtweg die Temperatur in ihren Füßen auf 0 °C. Dies führt dazu, dass sie nicht Gefahr laufen, am Boden festzufrieren. So können diese Vögel auch im Winter ihren gewohnten Lebensraum bewohnen.

Gartenvögel

Die dritte interessante Vogelart beinhaltet die Gartenvögel. Diese nisten im Winter in der Gemeinschaft. Zum Schlafen rücken die Vögel eng aneinander, sodass sie sich gegenseitig wärmen. Allerdings ist diese Gruppe von Vögeln oftmals im Winter auf die Hilfe von Menschen angewiesen. Sei es im Bezug auf aufgehängte Nistkästen oder auch im Hinblick auf Futter.

 

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